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Full text: Jahresbericht 1983

Zentralabteilung 
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Die Schiffe "Komet", "Gauß", "Meteor", "Süderoog", "Atair" und "Wega" 
sind auch 1983 - z. T. eingehend - überholt worden. 
Es wurde damit begonnen, in Übereinstimmung mit den Schiffssicherheits 
vorschriften, die Schiffe von einjähriger auf zweijährige Dock- bzw. 
Werftzeit umzustellen. Hierdurch soll eine bessere Ausnutzung der zur 
Verfügung stehenden Haushaltsmittel erreicht werden. 
2.4.3.2 Einsatz der Schiffe 1983 
Von den 16 Reisen des FS "Gauß" führten 15 Fahrten zu geologischen, geo 
physikalischen und ozeanographischen Untersuchungen in die Nord- und 
Ostsee. 
Ebenfalls fanden Fahrten zur Überwachung der Verschmutzung des Meeresbo 
dens und Meerwassers und der Kontrolle der Verbrennungsschiffe statt so 
wie zur Baumusterprüfung von Ortungsfunkanlagen und Erprobung von Gerä 
ten für die Meerestechnik. 
Vom 11.4. bis 26.4. ging eine Reise in den Golf von Biskaya, wo neben 
Baumusterprüfungen an Satelliten-Navigationsanlagen Funktions- und 
Druckteste an akustischen Strömungsmessern und Auslösegeräten ausgeführt 
wurden. 
Das Vermessungs- und Forschungsschiff "Komet" arbeitete für die Seever 
messung (s. Abschn. 2.1.1) in der Nord- und Ostsee. 
Das Vermessungsschiff "Süderoog" wurde in der Seevermessung des Küsten 
bereichs der Nord- und Ostsee eingesetzt (s. Abschn. 2.1.1). 
Die Vermessungs- und Wracksuchschiffe "Atair" und "Wega" leisteten um 
fangreiche Wracksucharbeiten und überprüften die laut Vermessungsplan 
vermerkten Wracks. Außerdem wurden einige Echolotanlagen baumusterge 
prüft. 
2.4.3.3. Geräteausrüstung 
Alle ozeanographischen Geräte und deren Zubehör, die bislang mit im Ge 
bäude der Versuchswerkstatt untergebracht waren, mußten - fachgebiets 
weise sortiert - in den Neubau gebracht werden. Gleichzeitig wurde das 
Schiffslagers geräumt, das jetzt im Gerätezentrallager untergebracht 
ist. 
FS "Gauß" wurde elfmal mit den angeforderten Geräten versorgt, darunter 
waren 10 Strommesserverankerungen für die Ostsee und für eine Testfahrt 
in die Biskaya alle für NOAMP zur Verfügung stehenden Geräte. Das FS 
"Meteor" wurde zweimal ausgerüstet, wobei das NOAMP-Projekt mit 14 Tief 
seeverankerungen für Wassertiefen bis 4700 m einen besonders großen Auf 
wand an Gerätezusammenstellungen erforderte.
	        
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