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Full text: Jahresbericht 1983

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38. Jahresber. Dt. Hydrogr. Inst. 1983 
Verfolgung und Vorhersage der Erdrotation sowie zur Einrichtung und Er 
haltung eines welteinheitlichen, geometrisch definierten Systems der 
Längen und Breiten, das dem gegenwärtigen, auf die Richtung der Schwer 
kraft bezogenen, möglichst gut angepaßt ist. 
Auf Empfehlung der Internationalen Astronomischen Union werden von 1984 
an bei der Reduktion astronomischer Beobachtungen verbesserte Konstanten 
und veränderte Formelansätze verwendet. Dementsprechend wurde für die 
Auswertung der PZT-Beobachtungen ein neues Rechnerprogramm entwickelt. 
Die Richtlinien für das MERIT-Vorhaben erforderten eine zweite Auswer 
tung der Beobachtungen vom 1. September bis Jahresende unter Verwendung 
des neuen Programms. 
Nach Abschluß der Neureduktion der PZT-Beobachtungen ab 1959,0 auf der 
Grundlage des Sternkatalogs PZT/DHI 82 erhielten das BIH und der IPMS 
ihren Erfordernissen entsprechend eine Zusammenstellung der Ergebnisse. 
Die vierteljährlich erscheinenden Berichtshefte "Zeit- und Breiten 
dienst" wurden an etwa 70 Institutionen des In- und Auslands versandt, 
meist im Austausch gegen deren Publikationen. Einige andere erbaten ei 
nen Abdruck des im Berichtsheft 1/1982 veröffentlichten Sternkatalogs 
PZT/DHI 82. 
Die Präzisionszeitvergleiche nach dem "Fernsehverfahren" und/oder durch 
Phasenmessungen der Aussendungen des Loran-C-Senders Sylt mit der Physi 
kalisch-Technischen Bundesanstalt, dem Observatoire de Paris/BIH, dem 
U.S. Naval Observatory (USNO) und anderen Zeitdienstinstituten des Aus 
lands wurden fortgesetzt. Das USNO überprüfte am 3. Mai durch Atomuhren 
transport die Laufzeitkorrektion für die Loran-C-Messungen mit befriedi 
gendem Ergebnis. 
2.4 ZENTRALABTEILUNG 
2.4.1 Rechtsangelegenheiten 
Neben der Wahrnehmung allgemeiner Justitiariatsaufgaben gab es folgen 
de Schwerpunkte: 
Nach dem Bundesberggesetz ist das DHI zuständig für die Erteilung von 
Genehmigungen zur Durchführung von Forschungshandlungen sowie zur Verle 
gung und zum Betrieb von Transit-Rohrleitungen im Bereich des deutschen 
Festlandsockels. 1983 wurden 21 Genehmigungen zur Durchführung von For 
schungshandlungen erteilt. Darüber hinaus wird das DHI aufgrund seiner 
Stellung als zentrale Meeresumweltbehörde der Bundesrepublik Deutsch 
land von den Bergämtern im Rahmen des Betriebsplanverfahrens zur Frage 
gehört, ob die beabsichtigte meeresbergbauliche Maßnahme schädigende 
Auswirkungen auf das marine Ökosystem hat und durch welche Auflagen 
dies verhindert werden kann. Hierzu wurden 9 Stellungnahmen abgegeben. 
Die Genehmigung zum Betrieb der Transit-Gasrohrleitung Ekofisk-Emden
	        
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