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Volltext: Jahresbericht 1983

Meereskunde 
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dimentologisch untersuchte. 
Geologisch-morphologische Untersuchungen im Nordostatlantik: 
Einen Schwerpunkt bildeten geologisch-morphologische Arbeiten im Nord- 
Ostatlantik, die im Auftrag des BMFT durchgeführt wurden und die boden 
bezogenen Basisdaten für ein ozeanographisches Forschungsvorhaben zur 
Untersuchung von Vermischungs- und Transportvorgängen liefern sollen 
(vgl. 2.2.1). , 
Erster Teil des auf zwei Jahre angesetzten geologischen Teilprogramms 
war die detaillierte Vermessung eines engeren Kerngebietes mit dem FFVS 
"Polarstern". Das auf diesem Schiff installierte Vermessungssystem "Sea 
Beam" lieferte sehr genaue Informationen über die Bathymétrie, die durch 
magnetische, gravimetrische und reflexionsseismische Messungen ergänzt 
werden. 
Die Vermessungsergebnisse bilden die Grundlage für die Festlegung der 
hydrographischen und ozeanographischen Meßstationen und finden Eingang 
in die Modellrechnungen. 
Gutachten und Stellungnahmen: 
Wiederum wurden Gutachten und Stellungnahmen über mit dem Meeresboden 
zusammenhängende Fragen abgegeben. Herauszuheben ist in diesem Jahr eine 
Aktion, bei der das DHI mit Hilfe eines Side-Scan-Sonars die Gewässer 
sohle in der Jade um das Wrack der "Yorck" auf größere Unreinheiten un 
tersuchte. 
Überwachung der Verschmutzung des Meeresbodens: 
Die Untersuchungen über das Vorkommen von Schwermetallen in den Sedimen 
ten und Schwebstoffen der Deutschen Bucht wurden fortgesetzt. Für das 
Bund/Länder-Meßprogramm für die Küstengewässer der Nordsee werden einmal 
pro Jahr an 8 Stationen, hiervon sechs in Küstennähe und zwei im äußeren 
Teil der Deutschen Bucht, Sedimentproben genommen und auf ihren Gehalt 
an Hg, Cd, Cu, Zn, Fe, Mh und P untersucht. Zusätzlich wird von dem Se 
diment die "Feinkornfraktion" (^ZO pm) abgetrennt und in derselben Weise 
untersucht. 
Die Metalle Quecksilber und Cadmium sind in den Sedimenten der inneren 
Deutschen Bucht um den Faktor fünf bis zehn gegenüber den natürlichen 
Konzentrationen angereichert. Um die regionale Verteilung genauer zu er 
fassen, wurden im Juli zusätzlich an 35 Stationen der Deutschen Bucht 
Sedimentproben für die Analyse auf Quecksilber und Cadmium genommen. Die 
Bearbeitung dieser Proben ist noch nicht abgeschlossen. Die hierbei und 
die im Routineprogramm gewonnenen Daten werden auch bei der Joint Moni 
toring Group (JMG) der Oslo- und Paris-Übereinkommen für die von dieser 
Gruppe betriebene "base line study" über Quecksilber und Cadmium in Se 
dimenten zugeleitet.
	        
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