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Full text: Jahresbericht 1983

Meereskunde 
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In internationaler Zusammenarbeit wurden für den ozeanographischen 
Dienst Spaniens Pegelaufzeichnungen mehrerer spanischer Mittelmeerorte 
harmonisch analysiert. 
Um die Auswertung stündlicher Wasserstände wieder aufnehmen zu können, 
wurde eine halbautomatische Digitalisierung von Wasserständen aus Pe 
gelbögen vorbereitet. 
Ausgiebige Tests am numerischen Wasserstandsmodell ergaben, daß der Tur 
bulenzansatz verbessert werden muß. 
2.2.1.4 Wasserstandsvorhersage- und Sturmflutwarndienst 
Der Wasserstandsvorhersage- und Sturmflutwarndienst wurde wie bisher un 
ter Beteiligung mehrerer Wissenschaftler wahrgenommen und vom Seewetter 
amt wetterkundlich beraten. 
Der Norddeutsche Rundfunk, der Westdeutsche Rundfunk, Radio Bremen und 
der Deutschlandfunk verbreiteten regelmäßig die Vorhersage der Hochwas 
serstände an der deutschen Nordseeküste, bei Emden, Bremen und Hamburg. 
Die Radarzentralen Knock, Bremerhaven, Cuxhaven und der Schiffsmelde 
dienst in Hamburg erhielten mindestens zweimal täglich Vorhersagen für 
die Hoch- und Niedrigwasser auf ihren Revieren. Außerhalb der regulären 
Dienstzeit, konnte die jeweils ausgegebene Wasserstandsvorhersage über 
einen automatischen Anrufbeantworter abgerufen werden. 
Der Geophysikalische Beratungsdienst der Bundeswehr und die Wetterämter 
Bremen und Schleswig erhielten vereinbarungsgemäß Vorhersagen und War 
nungen . 
Mit den Sturmflutwarndienststellen der Niederlande und Dänemarks wurden 
Vorhersagen und Beobachtungen ausgetauscht. Der britische Sturmflutwarn 
dienst übermittelte wie in den Vorjahren Wasserstandsbeobachtungen von 
der schottischen und englischen Ostküste. 
Amtliche und private Stellen erhielten mündliche und schriftliche Aus 
künfte. Bei Ölunfällen und ähnlichen die Meeresverschmutzung betreffen 
den besonderen Vorkommnissen wurden Meldungen weitergeleitet und im Be 
darfsfall erste Beratungen erteilt. 
Über den Rundfunk und den Fernsprechansagedienst der Bundespost in Ham 
burg wurden 31 Sturmflutwarnungen ausgegeben (Abb. 8). Warnungen an die 
Schiffahrt vor besonders niedrigen Wasserständen und Sturmflutwarnungen 
für die deutsche Ostseeküste ergingen nicht. Ein fester Empfängerkreis, 
dem 289 Behörden und private Interessenten angehören, erhielt 4339 War 
nungen.
	        
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