Pas Deutsche Hydrographische Institut im Jahre 1983
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außereuropäischer Gebiete auf das System "B" umgestellt.
Durch die Aufstellung der neuen Vierfarben-Offsetdruckmaschine konnte
der bisher regelmäßig im Frühjahr auftretende Engpaß bei der Bereitstel
lung von aktuellen Seekarten weitgehend vermieden werden.
In der Satztechnik wurde die Umstellung von Blei- auf Fotosatz mit der
Beschaffung einer weiteren Fotosetzaaschine abgeschlossen. Die Erfas
sung des. Leuchtfeuerverzeichnisses auf magnetische Datenträger wurde
fortgesetzt.
Der Schwerpunkt der ozeanographischen Arbeiten lag auf dem Umweltsektor.
Hierzu wurden in Nord- und Ostsee der chemische und der radiologische
Zustand des Meeres untersucht.
Auch in diesem Sommer konnten in den tieferen Schichten der Deutschen
Bucht vorübergehend niedrigere Sauerstoffgehalte beobachtet werden.
Durch Überwachung des Meeres vom Flugzeug aus ist es jetzt möglich,
noch schneller und gezielter Verursacher von ölverschmutZungen aufzu
spüren und Maßnahmen gegen sie einzuleiten. Der auch in diesem Zusam
menhang wertvolle Atlas über "Strömungen in der Deutschen Bucht" wurde
veröffentlicht. In ihm sind erstmals die Ergebnisse eigener langjähriger
Messungen und eines hier entwickelten mathematischen Modells zusammenge-
fügt.
Das DHI beteiligte sich an den hydrographischen Programmen der Fahrten
des Forschungsschiffes "Polarstern" in die Antarktis und Arktis. Während
der letzteren Fahrt konnte u. a. der Einfluß der Eiskante bzw* des Pack
eises auf den Seegang untersucht werden.
Für das Nordostatlantische Monitoring-Programm (NOÄKP), das die Kennt
nisse über die möglichen Einflüsse in der Tiefsee gelagerter Abfälle
auf die Biosphäre verbessern soll, wurde mit praktischen Arbeiten auf
See begonnen.
Seit Beginn des Jahres ist es dem DHI möglich, ozeanographische Daten
aus dem internationalen Austauschsystem den Interessenten unmittelbar
zur Verfügung zu stellen.
Die nautischen Dienste liefen in gewohnter Weise ab. Für die Schiffssi-
cherheit wurden nautische Anlagen, Geräte und Instrumente geprüft und
für das DHI tätige Beauftragte und anerkannte Betriebe überwacht. Die
Einhaltung der Schiffssicherheitsverordnung an Bord wurde kontrolliert.
Bei der Erstellung von Prüfungs- und Zulassungsbedingungen und der
Durchführung von Baumusterprüfungen galt besonderes Interesse der nau
tisch-ergonomischen Beurteilung von technologischen Neuerungen bei Ra
dargeräten und bei der automatischen Radarbildauswertung.
Der Aufbau des 1978 eingerichteten Arbeitsgebietes für elektromagneti
sche Verträglichkeit (EMV) konnte abgeschlossen werden. Wegen der zuneh
menden Anzahl elektronischer Geräte auf der Brücke von Seeschiffen ge
winnen die Prüfungen auf EMV an Bedeutung.
1983 hat das DHI 20 Genehmigungen zur Durchführung von Forschungshand
lungen nach dem Bundesberggesatz erteilt. Nach dem Hohe-See-Einbrin-