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Volltext : Jahresbericht 1981

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36.  Jahresbet.  Dt.  Hydrogr.  Inst.  1981

Schiffe  mit  Funk-,  Ortungsfunk-  und  nautischen  Anlagen  wurden  ergänzt.
Die  Druckunterlagen  für  die  "Amtliche  Liste  der  Seeschiffe  der  Bundesrepublik ­
  Deutschland"  und  für  Statistiken  wurden  zusammengestellt  und
überwacht.
Die  Statistiken  über

-  Crosstrade,
-  ausländische  Zeitcharter  und
-  Seegüterumschlag

wurden  bearbeitet.
Aus  den  der  Bundesrepublik  Deutschland  von  der  Internationalen  Fernmeldeunion ­
  (ITU)  zugeteilten  Rufzeichengruppen  wurden  den  Seeschiffsregistern ­
  und  den  ln  Betracht  kommenden  Behörden  Unterscheidungssignale  zugewiesen. ­


2.3.2.3  Zeitdienst
Am  Photographischen  Zenitfernrohr  (PZT)  wurden  in  104  Nächten  2276
Sterndurchgänge  beobachtet.  1983  Beobachtungen  entfielen  auf  die  119
Programmsterne  für  die  astronomische  Zeit-  und  Breitenbestimmung,  der
Rest  auf  17  Zusatzsterne,  die  spätestens  von  1983  an  als  Programmsterne
verwendet  werden  sollen.
Die  beiden  für  die  Bewahrung  der  koordinierten  Weltzeit  (UTC)  eingesetzten ­
  Caesium-Atomuhren  liefen  störungsfrei.  Im  Mai  änderte  sich  der  Gang
der  Atomuhr"W”  um  -0,1  ps/d,  der  Gang  der  Uhr  "Z"  um  -0,4  ps/d,  möglicherweise ­
  durch  einen  Defekt  der  Temperaturregelanlage  für  den  Uhrenraum. ­

Im  bisherigen  Umfang  wurden  Zeitsignale  nach  UTC  und  dem  Zeitkode  DUT1
=  UT1  -  UTC  auf  Seefunkfrequenzen  im  Kurz-  und  Grenz-Wellenbereich  über
Sender  in  Elmshorn,  Norddeich  Osterloog  und  Kiel  verbreitet.
Die  zur  Erzeugung  von  Zeitsignalen  in  den  Seefunksendestellen  entworfenen ­
  Anlagen  wurden  aufgebaut  und  probeweise  in  Betrieb  gesetzt.  Entgegen ­
  der  ursprünglichen  Planung  wurde  es  wegen  der  unerwarteten  Zunahme
des  Kurzwellenfunkverkehrs  notwendig,  auch  für  Elmshorn  eine  Anlage  zu
fertigen.

2.3.3  Forschungs-  und  Untersuchungsaktivitäten
Für  verschiedene  mechanische  Kompensiervorrichtungen  für  Magnetkompasse
wurden  Ablenkungsfehler  rechnerisch  untersucht,  die  bei  Schiffsneigungen
durch  Inhomogenität  des  Feldes  der  Kompensiermagnete  entstehen.  Die  Leistungsfähigkeit ­
  vorhandener  Schütteltische  zur  Untersuchung  von  Magnetkompassen ­
  wurde  durch  Ausnutzen  von  Resonanzeffekten  vergröflert.
            
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