Meereskunde
51
atlantik wurden sämtliche Zeitreihen verankerter Geräte aus dem JONSDAP-
'76~Projekt zusammengetragen, ln das entsprechende DHI-Format überführt
und auf Ihre Konsistenz überprüft.
2.2.4.4 Aufbereitung, Sofortverarbeitung und -austausch von Meßnetzdaten
Das DHI sammelt aktuelle ozeanographische Daten und bereitet sie für
Dienste des DHI und für andere Nutzer auf.
Die wichtigsten Quellen für ozeanographische Information sind:
- Das DHI-Meßnetz in Nord- und Ostsee
- Ein "ship-of-opportunity"-Ptogramm des DHI
- Das COST-43-Programm
- Das Integrated Global Ocean Services System (IGOSS)
- Das "voluntary observing ship"-Programm der WMO
- Küstenstationen
- Informationen von Dienststellen anderer Nationen
Das Meßnetz besteht aus den Feuerschiffen, der Nordseeboje NSB II, zwei
automatischen Stationen und einer Station im Hamburger Hafen. V.on hier
werden die Daten entweder direkt an das DHI weitergegeben oder als
Listen geschickt.
Für das "ship-of-opportunity"’-Programm wurden auf ausgewählten For-
schungs- und Handelsschiffen stündliche Oberflächentemperaturmessungen
und Messungen mit XBTs (expendable bathythermographs) durchgeführt.
Die gemessenen Daten kamen über Funk an das DHI und wurden anschließend
in das Global Telecommunication System (GTS) der WMO als deutscher Bei
trag zum IGOSS-Programm eingespeist.
Folgende Schiffe waren an diesem 1400 Stationen umfassenden Programm be
teiligt:
VWS "Atair"
MS "Polarsirkel"
FFS "Anton Dohrn“
MS "PolarQueen”
FS "Gauß"
FS "Poseidon”
FSB "Meerkatze"
FFS "Walther Herwig"
FS "Meteor"
VWS "Wega"
MS "Monte Olivia"
MS "Monte Sarmiento"
Die Abbildung 15 zeigt die geographische Verteilung der Meßpositionen in
der zweiten Hälfte des Jahres 1981.