accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Jahresbericht 1980

62 
35. Jahresber. Pt. Hydrogr. Inst. 1980 
Bereits nach der nur halbjährigen Betriebszeit zeigen sich die 
Vorteile der weitgehend von Firmen unabhängigen Betreuung der 
Anlage; so lassen sich beispielsweise Wünsche und Erfahrungen 
der Schiffsführung schnell und ohne die bei Hilfe Dritter anfal 
lenden Kosten berücksichtigen. 
Wegen der Bedeutung, die die elektromagnetische Verträglichkeit 
auch bei den nautischen Einrichtungen erhält, wurde FS "Gauß" 
in Zusammenarbeit mit dem Fernmeldetechnischen Zentralamt wäh 
rend der ersten Forschungsfahrt bezüglich der leitungsgebundenen 
Störungen umfassend vermessen. 
Im Labor wurden die DeccanavigationsinformatIonen fast ein hal 
bes Jahr, gesteuert durch den Tischrechner des Hyperbelmeßplat 
zes, registriert. Die Messungen dienen dazu, die Firmenangaben 
über konstante Ausbreitungsfehler nachzuprüfen. Für das neue 
Prüfverfahren des DHI nach der SSV zur Einzelprüfung von, Decca- 
Navigationsanlagen an Bord konnten die erforderlichen Beurtei 
lungsgrundlagen geschaffen werden. 
2.4 ZENTRALABTEILUNG 
2.4.1 Rechtsangelegenheiten 
Neben allgemeinen Justitiariataufgaben gab es folgende Schwer 
punkte: 
Nach dem Gesetz zur vorläufigen Regelung der Rechte am Festland 
sockel vom 24. 7.1964 erteilt das DHI Erlaubnisse für Forschungs 
und Gewinnungsvorhaben auf dem Festlandsockel der Bundesrepublik 
Deutschland hinsichtlich der Ordnung der Nutzung und Benutzung 
der Gewässer und des Luftraumes über diesen Gewässern. 1980 wur 
den 23 Anträge bearbeitet. Das DHI erteilte drei Erlaubnisse zur 
Niederbringung von Aufschlußbohrungen, 12 Erlaubnisse zur Durch 
führung von reflexionsseismischen Messungen und Probebohrungen 
und vier Verlängerungen bzw. Erweiterungen von Erlaubnissen. 
Besondere Bedeutung hat die der Firma Norpipe im Jahre 1977 er 
teilte Betriebserlaubnis für die Gasleitung Ekofisk - Emden. 
Nachdem feststeht, daß die vom DHI in der Erlaubnis für die je 
weiligen Streckenabschnitte im deutschen Festlandsockel geforder 
ten Überdeckungshöhen von 3m, 2m und 1 m nicht überall er 
reicht wurden, aber auch technisch nicht überall erreichbar 
sind, wurde das weitere Vorgehen mit den zuständigen Behörden 
(Wasser - und Schiffahrtsdirektion Nord, Marinaunterstützungskom- 
mando, Bundesforschungsanstalt für Fischerei) erörtert. Hierbei 
spielten die für die Schiffahrt, Marine und Fischerei durch die 
Nlchtüberdeckung verbliebenen Restrisiken die entscheidende Rol 
le. 
Nach dem Gesetz zu den Übereinkommen vom 15. Februar 1972 und
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.