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Volltext : Jahresbericht 1980

Technische  Schiffssicherheit

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Weise  fortgesetzt.  Einmal  wöchentlich  wurden  die  Zeitsignale  von
19  fremden  Sendern  und  fünfmal  wöchentlich  die  eigenen  und  die
nicht  koordinierten  Signale  des  Senders  BPV  (Shanghai)  registriert ­
  .
Die  vierteljährlich  erscheinenden  Berichtshefte  "Zeit-  und  Breitendienst" ­
  wurden  an  etwa  120  Institutionen  des  In-  und  Auslands, ­
  meist  im  Austausch  gegen  deren  Publikationen  versandt.
Das  DHI  verbreitete  im  bisherigen  Umfang  Zeitsignale  nach  UTC
und  den  Zeitkode  DUT  1  =  UT  1  -  UTC  auf  Seefunkfrequenzen  im
Kurz-  und  Grenzwellenbereich  über  Sender  in  Elmshorn,  Osterloog
und  Kiel.  Die  Uhrenanlage  eines  Hamburger  Herstellers  von
Schiffschronometern  wurde  gesteuert.
Die  Zeitsignale  des  DHI  werden  in  Signalgeberanlagen  im  Hauptdienstgebäude
  in  Hamburg  erzeugt  und  über  LeitungsVerbindungen
zu  den  Sendern  übertragen.  Um  die  Kosten  für  die  Leitungsübertragung ­
  zu  sparen,  Störungen  zu  vermindern  und  vom  Einfluß
schwankender  Laufzeiten  freizukommen,  werden  zwei  autonome  Anlagen ­
  zur  Erzeugung  von  Zeitsignalen  entwickelt,  die  bei  Norddeich ­
  Radio  und  Kiel  Radio  aufgestellt  werden  sollen.  Die  Frequenz ­
  der  Steueruhren  dieser  Anlagen  wird  durch  die  Trägerwelle
von  Normalfrequenzsendern  automatisch  geregelt,  die  Uhranzeige
durch  PräzisIonszeitvergleiche  mit  dem  "Fernsehverfahren"  vom
DHI  aus  überwacht.
Die  Einführung  der  Sommerzeit  hatte  keinen  nennenswerten  Einfluß
auf  den  Betriebsablauf  im  Zeitdienst,  es  wurden  hierzu  jedoch
zahlreiche  Auskünfte  erteilt.

2.3.2.4  Statistiken
Die  Seeschiffsbestandsdatei  und  die  Datei  über  die  Ausrüstung
der  Schiffe  mit  Ortungsfunk-  und  nautischen  Anlagen  und  Geräten
wurden  ergänzt.  Die  EDV-Ausdrucke  für  Statistiken  -  auch  als  unmittelbare ­
  Druckunterlage  für  die  "Amtliche  Liste  der  Seeschiffe
der  Bundesrepublik  Deutschland"  -  wurden  zusammengestellt  und
überwacht.  Die  Datenverarbeitung  wird  auf  on-line-Betrieb  umgestellt. ­

Die  Statistiken  über
-  Crosstrade
-  ausländische  Zeitcharter  und
-  Seegüterumschlag
wurden  bearbeitet.  Auf  Anforderung  des  BMV  wurde  dev  Seegüterumschlag ­
  in  zwei  weiteren  Seehäfen,  insgesamt  damit  in  12  Seehäfen ­
  ermittelt.
Die  der  Bundesrepublik  Deutschland  von  der  Internationalen  Fernmeldeunion ­
  (ITU)  zugeteilten  Rufzeichen  (UnterscheidungsSignale  )
wurden  an  die  Seeschiffsregister  und  die  in  Betracht  kommenden
Behörden  verteilt.
            
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