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Full text: Jahresbericht 1980

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35. Jahresber. Dt. Hydrogr. Inst. 1980 
liehen Fehlermöglichkeiten ist der Aufwand pro Datentyp oder Mes 
sung sehr verschieden. Immer wieder muß die vorhandene Software 
für die Fehlerbearbeitung angepaßt oder auf neue, bislang unbe 
kannte 'Fehlertypen umgebaut werden. So können jedoch den Daten 
nutzern sehr umfangreiche und komfortable Programmsysteme ange- 
boten werden, die eine umfassende und zügige Auswertung der Daten 
ermöglichen. 
Durch die Ende 1980 erfolgte Umstellung auf die neue Rechenanla 
ge mußten verschiedene Datensätze mit erheblichem Aufwand fertig 
gestellt werden, um die Phase der Programmumstellung mit dem vor 
handenen Personal konzentriert angehen zu können. 
Dabei ist eine Änderung der Bearbeitungskonzeption nötig, um die 
Möglichkeiten einer modernen Anlage voll ausschöpfen zu können. 
Es wird angestrebt, die gesamte Korrekturphase interaktiv am 
Sichtschirm zu erledigen und so die Dauer der einzelnen Bearbei 
tungsschritte zu vermindern. 
2.2.4.3.2 Besondere Arbeiten 
Die Zusammenführung hydrographischer sea-truth-Daten und der ge 
genseitige Austausch spezieller Datensätze zwischen einzelnen 
wissenschaftlichen Gruppen für das MARSEN-Projekt wurden fortge 
setzt. Zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie, 
Hamburg, und der Deutschen Versuchsanstalt für Luft- und Raum 
fahrt, Oberpfaffenhofen, konnten Untersuchungen über die Anwen 
dung von Fernerkundungsverfahren, nämlich dem Zweifrequenzscat- 
terometer und dem synthetic aperture radar, zur Messung von Mee 
resströmungen abgeschlossen werden. 
Die Untersuchung niederfrequenter Strömungsschwankungen in der 
nördlichen Nordsee wurde weitergeführt und in verschiedenen Vor 
trägen und Veröffentlichungen zur Diskussion gestellt. Für diese 
Arbeiten wurden mehrere sehr lange Zeitreihen von Strommessungen 
aus dem Bereich des Nordatlantik und des Europäischen Schelfs 
von anderen Instituten übernommen. Die Herausgabe der INOUT-Da- 
ten des JONSDAP 1 76-Projektes lief wegen Schwierigkeiten bei der 
Datenzulieferung nur langsam an. 
Innerhalb des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) 
wurde an verschiedenen Fragestellungen mitgearbeitet. So wurde 
ein Beitrag zum Bericht der "Study Group on Flushing Times of 
the North Sea" beendet, die Arbeiten am Bericht über die Mög 
lichkeiten eines Gezeitenstromatlasses der Nordsee stehen vor 
dem Abschluß und die Mitarbeit bei anderen Arbeitsgruppen des 
ICES - das DHI hatte den Vorsitz der Working Group on Shelf 
Seas Hydrography - konnte im notwendigen Rahmen wahrgenommen 
werden. 
2.2.4.4 Aufbereitung, SofortVerarbeitung und -austausch von Meß 
net zdaten 
Das DHI sammelt aktuelle ozeanographische Daten, insbesondere
	        
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