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Full text: Jahresbericht 1980

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35. Jahresber. Dt. Hydrogr. Inst.1980 
und Grönland untersucht werden, um bessere Informationen über 
Sedimentverteilungen zu erhalten und Zusammenhänge zwischen Se 
dimenttypen und Echocharakteristik zu erkennen. 
Im Bereich der Westflanke des Xsland-Färöer-Rückens wurden Ober 
flächensedimente geologisch-morphologisch untersucht und die Se 
dimentmächtigkeit über dem basaltischen Basement gemessen. 
Gleichzeitig fanden magnetische Messungen in dem genannten Ge 
biet mit einem Protonengradiometer statt. Die Arbeiten schlos 
sen sich an die früheren Untersuchungen des DHI auf dem Island- 
Färöer-Rücken an. Wegen des außergewöhnlich ruhigen Wetters ha 
ben die seismischen Aufzeichnungen eine sehr gute Qualität. Mit 
den Auswertungen wurde im Herbst 1980 begonnen. 
2.2.3.3.4 Überwachung des Meeresbodens der Nord- und Ostsee auf 
das Vorkommen umweltrelevanter Schwermetalle 
Nachdem 1975 im DHI erstmals die oberflächennahen Sedimente der 
Deutschen Bucht auf das Vorkommen ausgewählter umweltrelevanter 
Schwermetalle untersucht und in den folgenden Jahren der Grad 
der Anreicherung einiger Schwermetalle in den Oberflächensedi 
menten der Deutschen Bucht ermittelt worden waren, blieb die 
(Trend-) Überwachung im Jahre 1980 auf das Schlickgebiet der in 
neren Deutschen Bucht beschränkt. 
Hier konnte keine weitere Anreicherung der als angereichert anzu 
sehenden Metalle Quecksilber, Cadmium, Blei und Zink nachgewiesen 
werden. 
1976 untersuchte das DHI erstmals die Sedimente der westlichen 
Ostsee auf das Vorkommen umweltrelevanter Schwermetalle. Auch 
hier sind die oberflächennahen Sedimente mit Quecksilber, Cad 
mium, Zink und Blei angereichert. In den folgenden Jahren wurde 
die Situation in der westlichen Ostsee durch Analyse von Stich 
proben weiter beobachtet. 1980 wurde mit einer zweiten Gesamt 
aufnahme (21 Stationen) begonnen. 
Seit Oktober 1977 wurde untersucht, ob die Analyse von Schweb 
stoffen in Gebieten fehlender feinkörniger Sedimente als Ersatz 
für die Analyse von Sedimenten herangezogen werden kann. Diese 
Arbeiten, die auch im Zusammenhang mit dem Bund/1änder-Meßpro- 
gramm für die Nordsee stehen, konnten 1980 mit folgenden Ergeb 
nissen abgeschlossen werden: 
Die Analyse von Schwebstoffen der Deutschen Bucht auf Queck 
silber liefert für eine Überwachung auswertbare Ergebnisse. 
- Die Analyse von Schwebstoffen auf Cadmium, Blei und Zink lie 
fert nur in den sehr trüben küstennahen Gewässern, in denen 
die Schwebstoffe als suspendierte Sedimente anzusehen sind, 
verwertbare Ergebnisse.
	        
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