Meereskunde
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Der Geophysikalische Beratungsdienst der Bundeswehr und die Wet
terämter Bremen und Schleswig erhielten vereinbarungsgemäß Vor
hersagen und Warnungen.
Mit den Sturmflutwarndienststellen der Niederlande und Dänemarks
wurden Vorhersagen und Beobachtungen ausgetauscht. Der britische
Sturmflutwarndienst übermittelte wie in den Vorjahren Wasser
st and sbeobachtungen von der schottischen und englischen Ostküste.
Amtliche und private Stellen erhielten mündliche und schriftli
che Auskünfte verschiedener Art. Praktikanten, Referendaren, Stu
denten und anderen interessierten Gruppen wurde durch Über
sicht s vor t rage ein Einblick in die Problematik der Wasserstands-
vorhersage und die Arbeitsweise des Dienstes vermittelt.
Uber den Rundfunk wurden 30 Sturmf1utwarnungen ausgegeben
(Abb. 2). Warnungen an die Schiffahrt vor besonders niedrigen
Wassersfänden ergingen nicht. Ein fester Empfängerkreis, dem bis
zu 301 Behörden und Firmen im deutschen Küstenraum angehörten,
erhielt 2976 Warnungen.
3
0
Z
c
[
z
z
z
z c c
z
0
11.9.80. 13.9.
18.20 Uhr 07.10
139. 14.9
18.52 07.25
1.!0. 2.10.
10.30 22.40
8.10. 3.10.
04.25 16.30
25.10. 29.10. 30.10 14.11.
17.40 20.45 08,40 06.08
2
18.11.80. 10.12. 11.12. 15.12 16.12 1.1.81.
2350Ubr 06.07 18.4S 10.10 10.38 00.45
Abb. 2: Sturmflutwarnungen und Sturmfluten 1980: Die Pfeile geben
Zeit und Höhe der Warnungen an, die Balken den beim Pegel Hamburg-
St. Pauli eingetretenen Wasserstand. Warnhöhen und Wasserstände
beziehen sich auf das örtliche mittlere Hochwasser.