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Full text: Jahresbericht 1980

Meereskunde 
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denen Tiefenstufen angebracht waren, registriert. Zu Beginn des 
Experiments wurden außerdem die Färbstoffkonzentrationen von 
einer Gruppe der Universität Oldenburg mit einem Laserverfahren 
von einem Hubschrauber aus gemessen. Außerdem wurden in diesem 
Experiment die Seegangsbedingte Dispersion gemessen (in Zusammen 
arbeit mit dem SFB 94 der Universität Hamburg): Ein Meßflugzeug 
verfolgte eine Serie von Driftern, die vom FS "Gauß" ausgebracht 
wurden; parallel dazu ,registrierte eine Meßboje den Seegang. 
Schließlich fanden auf derselben Fahrt Erprobungen mit einer vom 
Institut für Angewandte Physik der Universität Kiel entwickelten 
driftenden Meßboje ("DOPY”) statt. 
Die neue "Gauß" bewährte sich unter den extremen Wetterbedingun 
gen beider Reisen hervorragend; so gelang u. a. ein schwieriges 
Bergungsmanöver einer verschleppten Strommesserkette. 
2.2.1.2.2 Auswertungsarbeiten 
Die Resultate der Experimente konnten bis Jahresende noch 
nicht vollständig aufbereitet und ausgewertet werden. Der Ver 
gleich zwischen den laser-optischen Messungen aus der Luft mit 
den Messungen vom Schiff aus sowie den aus den Treibbojenmessun 
gen abzuleitenden Seherungsgrößen verspricht interessante Ergeb 
nisse. 
2.2.1.3 Gezeiten 
2.2.1.3.1 Laufende Arbeiten und Veröffentlichungen 
Die Gezeitentafeln für das Jahr 1981, Band I: Europäische Ge 
wässer, Band II: Atlantischer und Indischer Ozean, Westküste 
Südamerikas, erschienen im August und September 1980 im gleichen 
Umfang wie im Vorjahr. Der Kalender der "Hoch- und Niedrigwasser 
zeiten für die Deutsche Bucht und deren Flußgebiete, 1981” kam 
im November des Berichtsjahres heraus, die Druckvorlagen für die 
Gezeitentafeln 1982 waren Ende 1980 teilweise fertiggestellt. 
Etwa 50 PrivatVerlage erwarben das Recht, die Gezeitenvorausbe 
rechnungen in Tageszeitungen und Kalendern ab zudrucken. 
Von 118 Pegeln wurden die Hoch- und Niedrigwasserbeobachtungen, 
meist in Form von Wasser standslisten, gesammelt. Die Beobach 
tungen von 9 Pegeln des Elbegebietes gingen auf Magnetbändern 
ein. Einschließlich der Watt- und Vermessungspegel wurden 150 
Beobachtungsreihen auf Magnetband aufgenommen. 
Aus Hoch- und Niedrigwasserbeobachtungen wurden Fourierdarstel 
lungen - über 500 Analysen und 260 Synthesen - der halbmonatli 
chen Ungleichheiten und daraus die nonharmonischen Gezeitengrund 
werte und Gezeitenunterschiede von über 140 Pegelstellen der 
deutschen Nordseeküste neu abgeleitet. Die meisten der untersuch 
ten Beobachtungsreihen stammten aus dem jüngsten Zeitraum, ein 
Teil, der damals wegen geringerer Rechenkapazität nicht bearbei 
tet werden konnte, jedoch auch aus vergangenen Jahren. Ebenso 
wurden aus den ausführlichen Vorausberechnungen der Hoch- und
	        
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