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Full text : Jahresbericht 1980

Das  Deutsche  Hydrographische  Institut  im  Jahr  1980

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Das  Deutsche  Hydrographische  Institut  hat  nach  dem  Gesetz  zur
vorläufigen  Regelung  der  Rechte  am  Festlandsockel  vom  24.  7.  1964
im  Jahre  1980  insgesamt  19  Erlaubnisse  erteilt,  davon  12  zur
Durchführung  von  reflexionsseismischen  Messungen  oder  Probebohrungen, ­
  drei  für  Aufschlußbohrungen  und  vier  Verlängerungen  bzw.
Erweiterungen  der  Erlaubnisse.  Nach  dem  Gesetz  zu  den  Übereinkommen ­
  vom  15.  Februar  1972  und  29.  Dezember  1972  zur  Verhütung  der
Meeresverschmutzung  durch  das  Einbringen  von  Abfällen  durch
Schiffe  und  Luftfahrzeuge  vom  11.  2.  1977  wurden  fünf  Erlaubnisse
zur  Einbringung  von  Abfällen  in  die  Hohe  See  und  drei  Erlaubnisse ­
  zur  Verbrennung  von  Abfallstoffen  auf  der  Hohen  See  herausgegeben. ­
  Vier  Anträge  wurden  abgelehnt  bzw.  von  den  Firmen  zurückgezogen, ­
  weil  eine  Abfallbeseitigung  an  Land  möglich  war.  Acht
Erlaubnisverfahren  sind  noch  anhängig.
Das  dem  Deutschen  Hydrographischen  Institut  angegliederte  und  gemeinsam ­
  mit  der  DFG  betriebene  Deutsche  Ozeanographische  Datenzentrum ­
  (DOD)  erweiterte  sein  Datenarchiv  auf  etwa  7,5  Mill.  physikalische ­
  und  chemische  Meßwerte.
            
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