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Volltext : Jahresbericht 1978-1979

Das  Deutsche  Hydrographische  Institut  in  den  Jahren  1978  und  1979

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1  ALLGEMEINER  BERICHT
DAS  DEUTSCHE  HYDROGRAPHISCHE  INSTITUT  (DHI)
IN  DEN  JAHREN  1978  UND  1979

1978  wurde  das  DHI  durch  Zusammenlegung  und  Neugliederung  von  Abteilungen ­
  umorganisiert.  Es  besteht  jetzt  aus  den  Fachabteilungen  Meereskunde  (M),
Nautische  Veröffentlichungen,  Vermessung  und  Seekartenwerk  (N),  Technische
Schiffssicherheit  (T)  und  der  Zentralabteilung  (Z),  in  welcher  die  Querschnittsaufgaben
  zusammgefaßt  sind.
1978/79  erschienen  12  Neuauflagen  von  Seehandbüchern  des  DHI,
34  Nachträge  und  das  Handbuch  „Für  Brücke  und  Kartenhaus".  Als  Sonderdruck
aus  dem  Mittelmeerhandbuch,  III.  Teil,  veröffentlichte  das  DHI  die  Darstellung
„Klima  und  Wetter  im  Mittelmeer".  Ferner  wurden  die  Hefte  „Winterbetonnung
der  Küstengewässer  der  Bundesrepublik  Deutschland",  das  „Nautische  Jahrbuch
oder  Ephemeriden  und  Tafeln  für  das  Jahr  1979"  und  das  gleiche  für  das  Jahr
1980  herausgegeben.  Außerdem  erschienen  12  Teile  des  Verzeichnisses  der
Leuchtfeuer  und  Signalstellen.  Die  „Nachrichten  für  Seefahrer"  hatten
eine  Auflage  von  3900  Exemplaren  und  enthielten  zahlreiche  Beilagen;  mit  Sonderbeilagen ­
  wurde  über  das  Betonnungssystem  „A“  informiert.  An  dieser  Stelle
sei  den  zahlreichen  Kapitänen  und  Offizieren  gedankt,  die  mit  nautischen  Berichten ­
  die  Arbeit  des  DHI  unterstützten.
Für  nichtausrüstungspflichtige  Schiffe  veröffentlichte  das  DHI  die  Jachtfunkdienste ­
  „Mittelmeer“  und  „Nord-  und  Ostsee"  sowie  die  Tafeln  „Wetter  und  Wamfunk”.

Die  Arbeiten  am  internationalen  Seekartenwerk  wurden  auch  1978/79  fortgesetzt. ­
  Die  Kartenserien  der  Maßstäbe  1:3,5  Mül.  und  l:10Mill.  wurden  fast
vollständig  übernommen  und  die  von  der  NSICC*)  erarbeiteten  Richtlinien  für
die  internationalen  Karten  mittlerer  und  großer  Maßstäbe  weiter  bearbeitet  1978
wurden  erstmalig  Seekarten  über  eine  EDV-Anlage  des  Instituts  automatisch  gezeichnet. ­
  Erweitert  wurde  das  Angebot  an  Seekarten  mit  eingedruckten  Hyperbelnetzen. ­
  Erhebliche  Mehrarbeit  für  das  Seekartenwerk  verursachte  die  Einführung ­
  des  Betonnungssystems  „A“  {rot  an  Backbord}.  Wegen  der  bevorstehenden
Betonnungsumstellung  in  der  Ostsee  fanden  1978  erste  Besprechungen  mit  dem
Seehydrographischen  Dienst  der  DDR  in  Rostock  statt.  Ein  Jahr  später  erwiderte

')  North  Sea  International  Chart  Commission
            
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