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Full text: Jahresbericht 1978-1979

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33./34. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1978/79 
gen über mögliche Lärmprobleme im Zusammenhang mit Schallsignalgebungen 
an Bord von Seeschiffen notwendig sind. 
Das Abstrahlverhalten von Glocken und Gongs wurde im schallarmen Raum un 
tersucht Die Ergebnisse konnten von den Herstellern zur Verbesserung der Ge 
räte verwendet werden. 
Das Langzeitverhalten von Sonden zur Messung der Schallgeschwindigkeit 
wurde überprüft und konnte durch die gewonnenen Erkenntnisse verbessert wer 
den. 
Untersuchungen von Schallsignalanlagen auf 50 See- und Binnenschiffen im Be 
reich der Seeschiffahrtstraßen-Ordnung ergaben, daß die Anordnung der Schall 
signalanlagen auf dem überwiegenden Teil dieser Fahrzeuge nicht der Bedingung 
entsprach, daß der Schalldruckpegel des eigenen Signals an den Beobachtungs 
stellen auf dem Schiff 110 db(A) nicht überschreiten darf. 
Die von der SeeBG angeregten Untersuchungen von getönten oder verspiegelten 
und bedampften Sicherheitsglasscheiben für Schiffsbrückenverglasung, die Wär 
meeinstrahlung und Blendung vermindern sollen, wurden abgeschlossen. Die Er 
gebnisse zeigten, daß selbst bei minimal getönter und senkrecht eingebauter 
Brückenverglasung schon Lichtverluste von ca. 20 °/o auftreten. Die Untersuchung 
von handelsüblich getönten Scheiben ergab Lichtverluste bis zu 60 °/o. Weiterhin 
wurde f estgestellt, daß bei einer Schrägstellung der Brückenverglasung ein weite 
res Absinken der Lichtdurchlässigkeit erfolgt und eine zusätzliche Minderung 
der Erkennbarkeit auftritt. 
Es wurde mit retroreflektierenden Folien verschiedener Hersteller auf See und 
im lichttechnischen Labor untersucht, welche Materialien der besseren Erkenn 
barkeit von Rettungsmitteln dienen. Die Ergebnisse trugen zur Festlegung der 
Mindestanforderungen an Reflexstoffe für Rettungsmittel bei 
2.3.3.4 Ortungsfunkanlagen, Seenotfunk 
Ein Spezialdecoder für den Empfang der Funksignale von EPlRBs (Emergency 
Position Indicating Radio Beacon) wurde entwickelt und erprobt Er ermöglicht 
eine sichere Alarmierung auch bei schwachen Aussendungen des von der Bun 
desrepublik Deutschland als besonders geeignet angesehenen EPIRB-Tast- 
rhythmus und damit eine vergrößerte Erfassungsreichwelte der EPIEBs im See 
notfall. Die Untersuchungen in dieser Hinsicht werden im Hinblick auf die Ver 
einheitlichung der Seenotalarmzeichen weitergeführt 
Zur Vorlage bei der IMCO wurden Noten über „Raconbaken und Transponder", 
„Operational Performance Standards for Shipbome Navigational Aids and Rela 
ted Equipment" (Revision of Resolution A, 222 VII) sowie über „Navigational Aids 
and Equipment" (Collision Avoidance Aids) entworfen. 
An der Vorbereitung der Internationalen Seefunksatellitenorganisation (INMAR 
SAT! hinsichtlich der Einbeziehung des Seenotfunks sowohl über die Seefunk 
stellen als auch über Seenotfunkbojen und Seenotnachrichtengeber wurde mitge 
arbeitet, desgleichen im Technischen Beratenden Ausschuß für den Funkdienst 
(CCIR) der Internationalen Fernmeldeunion (UIT) (Studienkommission 8 und In 
terims Working Party 8/7) hinsichtlich der maritimen mobilen Dienste. An den
	        
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