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Volltext : Jahresbericht 1978-1979

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33./34.  Jahresbericht  des  Deutschen  Hydrographischen  Instituts  1978/79

struiert.  So  ist  es  nicht  nur  möglich,  Aussagen  über  mittlere  und  maximale  Wellenhöhen ­
  sowie  Wellenperioden  und  Wellenlängen  zu  machen,  denen  das  Schiff
bis  zum  vermuteten  Zeitpunkt  des  Untergangs  ausgesetzt  war,  sondern  auch  mit
Hilfe  der  ebenfalls  berechneten  Seegangsspektren  Stabilitäts-  und  Festigkeitsberechnungen ­
  für  das  Schiff  zu  überprüfen.
2.2.1.5.4  Andere  Arbeiten
Neben  den  JASIN-Wellendaten  wurden  auch  die  Wellenmessungen  für  das  Fladengrund-Experiment
  FLEX  ausgewertet  und  dem  DOD  übergeben.
Das  im  Herbst  1978  an  Station  8  im  Meßfeld  Sylt  installierte  Druckdosenmeßfeld
lieferte  während  des  Winters  1978/79  kontinuierlich  Messungen  des  Seegangs.
Diese  Messungen  sind  noch  nicht  zu  hochaufgelösten  Richtungsspektren  ausgewertet. ­
  Auf  Grund  seiner  Erfahrungen  und  guten  Ausstattung  mit  Seegangsmeßgeräten ­
  war  das  DHI  in  der  Lage,  mehreren  anderen  Institutionen  bei  der  Planung ­
  und  Ausführung  von  Seegangsmessungen  zu  helfen  (z.  B.  dem  WSA  Emden
bei  Seegangsmessungen  vor  Borkum  und  dem  GKSS-Forschungszentrum  Geesthacht ­
  sowie  der  Hamburgischen  Schiffbau-Versuchsanstalt  bei  der  Bestimmung
des  Seegangsverhaltens  von  Spezial-Schiffen).

2.2.2  Physikalische  Zustandsgrößen
2.2.2.1  Physikalische  Meerwassereigenschaften
2.2.2.1.1  Forschungsfahrten
Das  Jahr  1978  diente  im  wesentlichen  der  Aufbereitung  früher  gewonnener  Meßdaten. ­
  Untersuchungen  auf  dem  Gebiet  der  Meeresoptik  dienten  zwei  Fahrten
mit  VFS  „Gauß"  in  die  Deutsche  Bucht.  Die  erste,  Ende  Februar/Anfang  März,  war
eine  Geräte-Erprobungsfahrt.  Auf  der  zweiten  Fahrt,  im  August,  sollten  die  optischen ­
  Eigenschaften  des  Meerwassers  mit  besonderem  Hinblick  auf  spätere  Satellitenuntersuchungen ­
  erfaßt  werden.
Während  des  Meßprogramms  „Jahr  der  Deutschen  Bucht"  wurden  die  Untersuchungen ­
  des  Ökosystems  der  Deutschen  Bucht,  die  1976  in  Zusammenarbeit  mit
der  Biologischen  Anstalt  Helgoland  (BAH)  begonnen  hatten,  1979  mit  zwei  Terminfahrten ­
  fortgesetzt.  Eine  Arbeitsgruppe  der  Biologie/Chemie  des  SFB  94,
wurde  an  der  ersten  Fahrt  im  Juni  mit  VFS  „Gauß"  beteiligt.  Auf  der  späteren
Fahrt  in  der  zweiten  Hälfte  des  August  arbeiteten  FK  „Friedrich  Heincke"  und
VFS  „Gauß“  parallel.  Während  auf  der  „Friedrich  Heincke"  gemeinsam  mit  den
Kollegen  der  BAH  auf  einem  engmaschigen  Stationsnetz  hydrographisch/chemisch/biologisch ­
  gearbeitet  wurde,  konnten  auf  der  „Gauß“  mit  dem  Schleppgerät
„Delphin  II"  die  vertikale  Temperatur-  und  Salzgehaltsverteilung  sowie  die  meeresoptischen ­
  Parameter  Trübung,  Farbe  von  Streulicht  und  transmittiertem  Licht
und  Attenuationsspektren  gemessen  werden.  Außerdem  beteiligte  sich  eine  chemische ­
  Arbeitsgruppe  mit  Messungen  der  Temperatur,  der  Alkalinität  und  der
pH-Werte  des  Oberflächenwassers  an  der  Fahrt.
            
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