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31./32. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1976/77
3 Radarreflektoren, 2 Omega-Anlagen, 1 Satellitennavigationsanlage, 18 Posi
tionslaternen für die Seeschiffahrt, 21 Signalleuchten für die’ Binnenschiffahrt,
2 Tagsignalscheinwerfer, 2 Morsesignalleuchten, 2 Manöversignalanlagen,
1 Schiffsthermometer, 2 Winkelmeßinstrumente.
Außerdem wurden zahlreiche Änderungen an zugelassenen Baumustern geneh
migt und 177 Schutzabstände vom Magnetkompaß zu Anlagen, Geräten und In
strumenten ermittelt.
Genehmigt wurden ferner 340 Aufstellungen von Magnet-Regel- und
-Steuerkompassen, 768 Aufstellungen von Ortungsfunkanlagen und 462 An
bringungen von Positionslaternen, Schall- und Manöversignalanlagen.
Außerdem sind 1550 Regulierungen von Magnetkompassen vorgenommen
worden.
Einzelprüfungen wurden vorgenommen an 12 028 Positionslaternen (bis
einschließlich 14. Juli 1977), 4777 Magnetkompassen und Peilgeräten, 3453 Schiffs
barometern und -barographen, 2236 Schiffsthermometern, 44 Chronometern, 3360
Radaranlagen, 2279 Peilfunkanlagen und Kleinpeilern für Zielfahrt, 1739 Winkel
meßinstrumenten.
Im Zusammenhang mit der Einzelprüfung an Bord von Radar- und Peilfunk
anlagen bzw. Kleinpeilern für Zielfahrt wurde zugleich die Überwachung der
Aufstellung von Ortungsfunkanlagen auf ihre navigatorische Eignung wahrge
nommen.
Bei der Einbauplanung von Peilrahmen — besonders auf Schiffen über 1600 BRT,
für die eine Zielfahrtfähigkeit auf der Sprechfunk-Notfrequenz gefordert wird —
ist nunmehr die Bereitschaft der Reedereien, Fachfirmen und aüch Werften er
kennbar, die Peilrahmen als Toppmontage und damit an günstigerem Platz auf
zustellen.
Uber die Konstruktion eines „Standard-Radar-Signalmastes" wurden Besprechun
gen mit Vertretern der Werften und des Funkamtes Hamburg geführt. Es wurde
festgestellt, daß sich bei dem sehr unterschiedlichen Angebot an Ortungsfunk
antennen nach wie vor Schwierigkeiten für eine optimale Aufstellung ergeben,
die frei von störenden Einflüssen benachbarter Antennen und störenden Vibra
tionen ist sowie im Einklang mit den Arbeitsschutzvorschriften steht.
Die Tätigkeit der vom DHI beauftragten Prüfer sowie der anerkannten Reparatur
betriebe wurde kontrolliert und die Ausbildung eigener Mitarbeiter sowie von
Bewerbern, die gewerbsmäßig als beauftragte Prüfer für das DHI tätig werden
wollen, fortgesetzt.
Als Prüfer wurden beauftragt:
H. D. Kück, Bremen
(Einzelprüfung von Positionslaternen seit dem 12. März 1976),
Kapt. E. van Hove, Emden und Kapt. K. Siemer, Lübeck
(Regulierung von Magnetkompassen seit dem 3. April 1976),
F. W. Grothkopp und J. Schütt, Hamburg
(Einzelprüfung von Magnetkompassen seit dem 13. April 1977),
Kapt. G. Brandes, Hamburg
(Regulierung von Magnetkompassen seit dem 18. April 1977),
Kapt. S. Stegmann, Kiel
(Regulierung von Magnetkompassen seit dem 15. Dezember 1977).