54
31./32. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1976/77
Wetterämter Bremen und Schleswig erhielten vereinbarungsgemäß Vorhersagen
und Warnungen durch Fernschreiben.
Mit den Sturmflutwarndiensten der Niederlande und Dänemarks wurden Vorher
sagen und Beobachtungen ausgetauscht. Der britische Sturmflutwarndienst
übermittelte wie in den Vorjahren Wasserstandsbeobachtungen von der schotti
schen und englischen Ostküste.
An amtliche und private Stellen wurden mündliche und schriftliche Auskünfte
verschiedenster Art erteilt.
Im Berichtsjahr 1976 wurden über den Rundfunk 20 Sturmflutwarnungen ausge
geben; im Jahr 1977 waren es 22 Sturmflutwarnungen (Abb. 11). Warnungen an
die Schiffahrt vor besonders niedrigen Wasserständen waren nicht notwendig.
Ein fester Empfängerkreis, dem bis zu 277 Behörden und Firmen angehörten,
erhielten 2573 telegraphische Warnungen im Jahre 1976 und 2375 Warnungen im
Jahre 1977.