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Full text: Jahresbericht 1972-1973

Geophysik und Astronomie 
71 
Der FORTRAN-Ubersetzer und die System-Bibliothek wurden um folgende, für 
die Anwender äußerst nützliche Möglichkeiten erweitert: 
Zusätzliche FORMAT-Deskriptoren zur Verarbeitung von Lochkarten mit 
Uberlöchem und zum Tabellieren, 
Möglichkeit, den Einlesevorgang von der Umwandlung nach Formaten zu 
trennen („Dummy Read“), 
Automatische Umwandlung von Daten mit EBCDIC-Code in USACII-Code, 
Einleseroutinen für 5-Kanal-Lochstreifen sowie für 8-Kanal-Lochstreifen 
ohne Standardnorm. 
Ferner wurde die Fehlerdiagnostik für FORTRAN-Programme völlig neu gefaßt. 
Dadurch wurden die Mitarbeiter der Rechenanlage erheblich von Programmier- 
beratungen entlastet. 
Die Software-Bibliothek wurde in enger Zusammenarbeit mit den Benutzern der 
Anlage erweitert. 
Inzwischen liegen 353 getestete Anwenderprogramme vor, die teils von den Mit 
arbeitern der Rechenanlage, zum überwiegenden Teil von den Benutzern selbst 
geschrieben worden sind. Beim Testen ihrer Programme nahmen die Benutzer 
den Beratungsdienst der Rechenanlage intensiv in Anspruch. 
Ausfälle ergaben sich im Sommer durch eine Uberbeanspruchung der Klimaanlage. 
Die IBM 1620 wurde deswegen in das Lochkartenlager verlegt. 
Anwenderprogramme und Rechenzeiten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen 
Abteilungen: 
Abteilung 
Anzahl der 
Programme 
Rechenzeit 
s 
Seevermessung und Seekartenwerk 
15 
6,9 o/o 
M 
Meereskunde 
103 
37,7 o/o 
G 
Geophysik und Astronomie 
142 
41,3 «/o 
T 
Nautische Technik 
5 
3,4% 
A 
Verwaltung und Bibliothek 
8 
0,50/o 
DOD Deutsches Ozeanographisches Datenzentrum 
Außerdem für andere Behörden: 
26 
5,6 % 
Bundesministerium für Verkehr 
29 
1,4% 
Wasser- und Schiffahrtsdirektion Hamburg 
2 
1,2 % 
Deutscher Wetterdienst, Seewetteramt 
Deutsche Wissenschaftliche Kommission 
12 
1,8% 
für Meeresforschung 
11 
0,2«/o 
Zusammen: 
353 
100,0% 
6. Fachgebiet G6: Marine Geophysik 
Die automatische Digitalisierungsanlage für die seegravimetrischen und seemag 
netischen Daten wurde zur Erfassung von Lotungstiefen und von Fremdwerten 
sowie um einen eigenen Uhrzeitgeber erweitert. Langwierige Versuchsreihen zur
	        
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