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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

292 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1926. 
reduzierten Hafenzeiten der Stationen Constanza, Odessa, .Sewastopol, Feodosia 
und Poti eingetragen, die sich, wie man sieht, dem theoretischen Isorhachienver- 
lauf sehr gut einfügen; nur Sewastopol hat gegenüber der theoretischen eine etwas 
kleinere Hafenzeit. Jedenfalls sieht man aus der Figur mit aller Deutlichkeit, 
Fir. 1 daß sowohl die Theorie 
Bde als auch die Beobachtung 
einen Umlauf des Hoch- 
wassers im Laufe der 
Gezeitenperiode im 
Sinne der Bewegung 
des Uhrzeigers er- 
geben. 
Auf die Eintagstide 
K, angewandt, ergibt die 
Theorie der vier Schwin- 
gungen in der Mitte des 
West- und Ost- 
randes eine 
Amplitude von 
1.6 cm, in der 
Mitte der Nord- 
und Südküste 
aber bloß 0.14 cm, 
Die theoretische 
Anordnung der auf den Meridian 34,2° bezogenen Kappazahlen ist die in Fig. 2 
dargestellte. Es findet also, wie man sieht, theoretisch ein Umlauf des zu K, 
gehörigen Hochwassers entgegen dem Sinne des Uhrzeigers statt. Auch 
Fig. 2 die drei reduzierten Kappa- 
RS zahlen von Odessa, Sewastopol 
und Poti, die in die Figur ein- 
getragen sind, zeigen einen Um- 
lauf entgegen dem Uhrzeiger, 
wenn auch diejenigen von 
Sewastopol und Poti um 
etwas größer sind als 
die Theorie sie erwarten 
ließe. Bei Poti vermindert 
sich diese Abweichung, 
wenn man, den Rech- 
nungen Professor 
Orloffs entspre- 
chend, 271°alsre- 
duzierte Kappa- 
zahl einsetzt. 
Ersetzt man 
Odessa und Poti 
durch die nächst- 
gelegenen Randstellen des Beckens so kann man auf Grund der Rechnungen der 
Abh. [3] überall die theoretischen und beobachteten Werte der Hafenzeit (Kappa- 
zahl) und der Amplitude miteinander vergleichen. Man gelangt dabei auch hier 
bereits fast genau zu dem gleichen Ergebnis, wie es in Tabelle 4 (s. unten) ver- 
zeichnet ist. 
[V. Die exakte Theorie. Die schematische Theorie soll nun durch eine noch 
exaktere ersetzt werden, bei der auch die Gestaltverhältnisse des Schwarzen Meeres 
möglichst genau berücksichtigt werden. Dies geschieht in der Art, daß die Rech- 
nung zunächst für die Mittellinie, dann aber auch für jeden einzelnen der senk- 
recht zu ihr gelegten, in Fig. 3 eingezeichneten Querschnitte besonders durch- 
geführt wird. Auch die Voraussetzung, daß die fluterzeugenden Kräfte auf alle 
As
	        
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