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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Deutsche Seewaäarte. 
aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. 
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Mittel, Summen und Extreme für den Monat September 1884 
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am ‘Lage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 776,8mm, 8° a. m. am 12. und 749,9mm, 
55h p. m. am 5., in Neufahrwasser 777,0mm, 10% a. m. am 12. und 744,5 mm, 4% p. m. am 5., in Swinemünde 776,2 mm, 10% a, m. am 12. und 743,2mm, 8% a. m. am 5., in Wustrow 775,9 mm, 3% p. m. am 12, und 743,3mm, 8b a. m, am 5., in Hamburg 775,0 mm, 8% a, m, am 12. und 
7143,8mm, 8b a. m. am 5., in Keitum 775,2 mm, 10h a, m. am 12. und 742,1mm, 6l a. m. am 5., in Borkum 778,7mm, 10% a. m. am 1%. und 741,4mm, 7b a, m. am 5, — Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Weise berechnet, als !/2 (8a. +8p.), !/s 8a. +2p.4+8p.) 
ınd 1/2 (Max. + Min.). Für die Monate September bis April wird der Durchschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten Kombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht. Für alle übrigen 
neteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet. 
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser T’haubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse 
reichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnils der Windrichtungen in den 
irci Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen- 
zesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer 
giebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des 
zanzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg, 
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Die Direktion der Seewartie 
Dr. Neumavyer. 
*) Vom 2, September bis 1. Oktober stellen die hier aufgeführten Zahlen die Mittel der 24 Stunden von Mittag bis Mittag (0% p. m.—0" p. m.) und nicht wie bei den übrigen Stationen von Mitternacht bis Mitternacht (0* a, m.—0® a. m.’ 
Das Mittel vom 2. September (5,82) gilt für die Zeit von 0% a,m. bis 0b p. m. am %., das Mittel vom 3. (3,67) für die Zeit von 0tp.m. am %. bis 0kp.m. am 3., das vom 4. (4,02) von Op. m. am 3. bis Obp.m. am 4. u. 8. f
	        
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