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Full text: Jahresbericht 1970-1971

70 
25./26. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen instituts 1970/71 
*) Vgl. 24. Jahresbericht 1969, S. 63. 
H. D. Schaa, Bremen, 
W. Schumacher, Hamburg, 
H. Vierhus, Lippstadt, 
D. Brosch, Lippstadt, 
E. Marzahl, Hamburg, 
beauftragt mit Wirkung vom 1. 7. 70 
beauftragt mit Wirkung vom 1. 1.71 
beauftragt mit Wirkung vom 26. 5.71 
beauftragt mit Wirkung vom 15.12. 71 
beauftragt mit Wirkung vom 15.12. 71 
Nach Abnahme der Prüfeinrichtungen konnte Herr H. W. Reinke, Bremen, der 
bereits im Vorjahr den Befähigungsnachweis erbrachte, am 2. 3. 70 die Prüftätigkeit 
in Bremen aufnehmen. 
Nach einer die Ausbildung ergänzenden Unterrichtung konnte ein Mitarbeiter der 
Außendienststelle Emden und ein Mitarbeiter der Außendienststelle Kiel mit der 
Bordabnahme von Ortungsfunkanlagen auf Seeschiffen betraut werden. 
Zur Information der Leiter der Außendienststellen fand Anfang 1971 ein zehntägiger 
Lehrgang in Hamburg statt. Drei Mitarbeiter an Außendienststellen nahmen an 
einem insgesamt achtwöchigen Ausbildungskursus auf dem Gebiet der nävigato- 
rischen Bordabnahme von Ortungsfunkanlagen teil. 
2. Nautische Geräte 
a) Magnetkompasse, Schiffsmagnetismus, Selbsteuer 
Nach den gesetzlich vorgeschriebenen Baumusterprüfungen von Radaranlagen 
wurden die Schutzabstände vom Magnetkompaß für folgende Geräte und Anlagen 
bestimmt: 
Schiffsradaranlage MK 12 der Firma Sperry, England und USA 
Antennengetriebe 03 R — 006 — P der Firma Raytheon 
Sichtgerät der Schiffsradaranlage TM 16 der Firma Raytheon 
Sichtgerät D 23, Photoplotgerät D 25, Sender TX 5, Antennengetriebe TM 7, Motor 
generator EVDP und Umschaltkasten 21 R — A 118 — 3/1 der Firma Kelvin Hughes, 
England 
Schiffsradaranlage „Novastar“ sowie Sender und Empfänger der Radaranlage 
„Astaron 200“ der Firma Astaron, England 
Radaranlage RM-S-430 der Firma Decca, England, sowie die 
Radaranlage MK—16 der Firma Sperry, USA 
Ferner wurden die Schutzabstände von 77 Geräten der verschiedensten Art be 
stimmt, wie z. B. von 
Signalscheinwerfern, Funktelefonanlagen, Drehzahlfernmeßgeräten, Echolotanla 
gen, Ruderlagenanzeigern, Fahrständen und Zubehör, Funkpeilern, Decca- und 
Lorangeräten, Handsteuerpumpen, stahlarmierten Rettungsringen, Klarsichtschei 
ben, Flußradaranlagen, Chronometern, Umformern, Selbsteueranlagen, Digital 
druckern, Seenotfunkbojen und elektromagnetischen Fahrtmeßanlagen. 
In einigen Fällen wurden Maßnahmen zur Verminderung der Schutzabstände vor 
geschlagen. Bei einem Radarantennenaggregat wurden die hier ausgearbeiteten 
Empfehlungen zur Kompensierung der magnetischen Störfelder von der Hersteller 
firma befolgt, wodurch die Schutzabstände erheblich verringert werden konnten. 
Die Untersuchungen des schwachmagnetischen Materials DILAVAR*) wurden
	        
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