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Volltext : Jahresbericht 1991

Trotz  des  ungünstigen  Einbauortes  konnten
die  meisten  Signale  nicht  nur  gehört,  sondern
auch  annähernd  in  ihrer  Richtung  bestimmt  werden. ­
  Versuche,  allein  über  die  optische  Anzeige
verwertbare  Informationen  über  einfallende
Schallsignale  zu  erhalten,  wurden  abgebrochen.
Es  war  keine  Unterscheidung  zwischen  Nutzsignal ­
  und  Störgeräusch  möglich,  da  die  Balkenanzeigen ­
  lediglich  den  Gesamtpegel,  bestehend
aus  Störgeräusche  und  Nutzsignal,  darstellten.
Dagegen  war  mit  Hilfe  der  zur  Ortungsanlage
gehörenden  4  Lautsprecher  eine  gute  Erkennbarkeit ­
  von  Signalen  und  deren  Richtungsbestimmung ­
  möglich.  Eine  gemeinsame  Nutzung  von
Lautsprechern  und  optischer  Anzeige  ist  nach  ersten ­
  Erkenntnissen  am  sinnvollsten.
Bei  Windstärken  von  3-4  Btt.,  in  Böen  bis
6  Btt.,  konnte  ein  großer  Teil  der  Signale,  die  sich
in  Frequenz  und  Schalldruckpegel  unterschieden, ­
  bis  zur  vorgeschriebenen  Entfernung  von
1  sm  (Klasse  III)  und  teilweise  darüber  hinaus  bei
verschiedenen  Windrichtungen  gehört  und  in  ihrer ­
  Richtung  bestimmt  werden.  Trotz  dieser  positiven ­
  Ergebnisse  ist  eine  abschließende  Beurteilung ­
  erst  nach  weiteren  Untersuchungen  möglich.
Dabei  sind  u.  a.  folgende  Fragen  zu  klären:
-  Ist  auch  bei  Schallsignalen  mit  einer  sehr
niedrigen  Grundfrequenz  (beispielweise
130  Hz,  wie  für  Fahrzeuge  von  mindestens ­
  75  m,  aber  weniger  als  200  m  Länge
üblich)  eine  Richtungsbestimmung  möglich? ­

-  Ist  ein  Unterschied  in  der  Wahrnehmung
fremder  Schallsignale  zwischen  dem
Ausguck  in  der  Nock  und  der  Ortungsanlage ­
  in  der  Brücke  vorhanden?

Schallsignale

-  Welche  Anordnungsmöglichkeiten  der
Sensoren  sollten  bevorzugt  werden  (konzentrierte ­
  Anordnung  bzw.  weit  auseinanderliegende ­
  Anordnung)?
Die  Untersuchungen  werden  im  Jahre  1992  fortgeführt. ­


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