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Volltext: Meteor-Reise Nr. 71, Norwegen - Grönlandsee (BSH-Berichte, Nr. 12)

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men von 50 1 (Edelstahl ) oder 270 1 ( GFK-Kunststoff) entnommen. Zum Nachweis des 
137 Cs/' 34 Cs-Verhätnisses werden aus der Oberfläche 20001, zum Nachweis von 137 Cs und ^Sr je 
nach Entnametiefe pro Analyse 50 1 - 500 1, zum Nachweis der Transurannuklide 200 1, und für 
die Tritium-Bestimmung 1 1 Wasser benötigt. Alle Wasserproben werden unfiltriert analysiert. 
Aus jedem Schöpfer wird eine Probe zur Bestimmung des Salzgehaltes entnommen. 
137 Cs und 134 Cs 
Caesium wird aus 50 1 - 200 1 Meerwasser als Hexanitrokobaltat gefällt, gereinigt und in Form 
von Jodowismutat mit einem Low-Level-Antikoinzidenz-Betastrahlen-Meßgerät bestimmt. Die 
chemische Ausbeute wird gravimetrisch bestimmt.[16]. Aus Wasserproben größer als 200 1 
wird das Caesium zuvor über einen KCFC-Austauscher im Durchfluß extrahiert [2]. Zur 
Bestimmung der ,37 Cs-Aktivität oder des 137 Cs/ l34 Cs Verhältnisses wird der Austauscher direkt 
gammaspektroskopisch gemessen. 
^Sr 
Zur Bestimmung des Strontium-90 wird die Aktivität seines Zerfallsproduktes Yttrium-90 durch 
Flüssig-flüssig-Extraktion aus bis zu 200 1 Wasser abgetrennt und in Form seines Oxids mit 
einem Low-Level-Antikoinzidenz-Betastrahlen-Meßgerät gemessen. [3]. Zur Verbesserung der 
Nachweisgrenze wurde bei den Tiefenproben zuvor möglicherweise störende Thorium-234 
durch Zr 3 (Po 4 ) 4 -Mitfällung abgetrennt. 
Transurane 
239+240 p u , 238 Pu sowie 24l Am werden aus Meerwasserproben von 200 Litern nach der Methode 
von Murray und Statham abgetrennt, separat als Plutonium- bzw Americium-Präparat elek- 
troplatiert und alpha-spektroskopisch bestimmt [12]. Als chemischer Ausbeutetracer wird 242 Pu 
und 243 Am verwendet. 
Tritium 
Unter Vakuum destillierte Meerwasserproben von 325 ml werden in Elektrolysezellen ähnlich 
denen von Östlund [14], die mit Elektroden aus Edelstahl (Anode) und phosphatiertem Eisen 
(Kathode) nach Zutshi [18] ausgerüstet sind, mit einer Ausbeute von ca. 80% angereichert. Von 
der Endmenge werden 5 ml in einem Autoklaven über Magnesium zersetzt; die entstandene Gas- 
Probe wird in einem Low-Level-Intem-Gaszähler gemessen [11]. Die Analysenmethode hat eine 
Nachweisgrenze von 0,01 Bq/1.
	        
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