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Full text: Stand und Entwicklungstendenzen nautischer Systeme, Anlagen und Geräte an Bord von Seeschiffen (BSH-Berichte, Nr. 11)

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Die Bereitstellung der Längs- und Querkomponenten der Schiffsgeschwindigkeit durch 
Akustik-Logs ist vorteilhaft für den Einsatz von automatischen Bahnführungssystemen. 
Deshalb kann zukünftig eine weitere Verbreitung der Akustik-Log-Technik erwartet werden. 
Bei HSC ist die zuverlässige Bestimmung hoher Geschwindigkeiten durch die physikalischen 
Einschränkungen der Meßmethoden nicht möglich. Entsprechend dem HSC-Code [6] wird die 
Ausrüstung dieser Fahrzeuge vom Angebot geeigneter Geräte abhängig gemacht. 
Eine alternative Meßmethode stellt hier, wie auch im Bereich der konventionell erreichten Ge 
schwindigkeiten, die Ableitung der Eigengeschwindigkeit aus zeitlich aufeinanderfolgenden 
Schiffspositionen dar. Entgegen den bisherigen Meßverfahren werden die Geschwindigkeits 
komponenten nicht in die Bewegungsrichtung der Schiffsachsen, sondern bezogen auf den 
Antennenort des Positionsempfängers ermittelt. Untersuchungen zeigen, daß derzeit unter Ver 
wendung von DGPS und GLONASS befriedigende Ergebnisse erreicht werden können. 
Allerdings gelten auch hier die bereits genannten Einschränkungen der lokalen Verfügbarkeit 
und der Abhängigkeit von externen Quellen der Positionsinformation. 
2.4 Wassertiefe 
Für die Messung der Wassertiefe wird im zivilen Bereich auch zukünftig lediglich die 
Echolot-Technik als Laufzeitmessung von Schallimpulsen zur Verfügung stehen. An aktuellen 
Entwicklungen sind momentan lediglich die Trennung von Meß- und Anzeige-Aufgabe, 
gemäß der beschriebenen Client-Server-Technologie, unter Nutzung von Flüssigkristall 
anzeigen, Standard-Druckern und der Bereitstellung von digitalen Schnittstellen zur Weiterver 
arbeitung der Tiefeninformation zu vermerken. Eine schwedische Entwicklung, die, nach dem 
Korrelationsprinzip arbeitend und für die Bestimmung der Schiffsgeschwindigkeit vorgesehen, 
die Wassertiefe als "Nebenprodukt" der verwendeten Meßmethode mitbestimmt, konnte in der 
Baumusterprüfung für die Meßbereiche < 3 m noch keine befriedigenden Ergebnisse 
erbringen. 
Aus physikalischen Gründen sind die genannten Methoden der Tiefenmessung bei größeren 
Schiffsgeschwindigkeiten als 20 Knoten erheblichen Einschränkungen unterworfen. Für HSC
	        
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