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Full text: Jahresbericht 1996

Nautische Hydrographie 
- Wünsche zur Darlegung der Verfahren in 
der Abteilung können ohne besonderen 
Erfassungsaufwand für Externe schnell er 
füllt werden. Regelmäßig geforderte Kon 
zepte und Berichte lassen sich aus dem 
aktuellen Bestand der QM-Dokumente be 
sonders leicht ableiten. 
• Das QM-System wird auch als Führungsin 
strument in der Abteilungs- und Referatslei 
tung genutzt. Dies bezieht sich auf die QM- 
Werkzeuge zur Weiterentwicklung und Ver 
besserung der Aufgabenerledigung (Fest 
legung der Qualitätsvorgaben) und auf die 
QM-Kontrollmechanismen (Managementre 
view, Audits, Berichte). 
• Die Entwicklung neuer Verfahren und die Ver 
besserung der nautischen Veröffentlichungen 
wird unterstützt. 
Beispiele: 
- Projektgruppenarbeit wird seit Einführung 
des QM-Systems durch wirksame Instru 
mente wie klare Aufgabendokumentation 
und Projektüberwachung erheblich ver 
bessert. 
- Durch die regelmäßige Festsetzung von 
Qualitätsvorgaben wird ein gezielter und 
kontinuierlicher Fortentwicklungsprozeß 
bei Verfahren und Produkten der Abteilung 
eingeleitet. 
- Maßnahmen können von Abteilungs- und 
Referatsleitung besser kontrolliert werden, 
weil durch die verbesserte Berichterstat 
tung bei Fehlentwicklungen schneller vom 
Management eingegriffen werden kann. 
• Die festgelegten Regeln werden befolgt und 
umgesetzt. 
- Durch die internen Audits wird die Umset 
zung der Regeln überwacht. Allein die 
Ankündigung der Audits führt zur entspre 
chenden Sensibilisierung der Verantwortli 
chen in den betroffenen Bereichen. Schon 
bei der Überreichung der Checkliste wer 
den ggf. bekannte Mängel beseitigt. Diese 
Erfahrung motiviert zur Aufrechterhaltung 
des QM-Systems. 
- Festgestellte Mängel werden behoben. 
Dies bezieht sich sowohl auf festgestellte 
Abweichungen aus den Audits als auch 
auf Feststellungen in Berichten über die 
Erreichung der Qualitätsvorgaben. 
Internationale Zusammenarbeit 
Im September fand in Den Haag turnus 
mäßig die 22. Sitzung der North Sea Hydro 
graphie Commission (NSHC) (Abb. 24) statt. Auf 
dieser Sitzung wurden u. a. Entscheidungen ge 
troffen zur Einführung von WGS 84 (bisher: ED 
50) als Horizontales Bezugssystem für die See 
karten und der Lowest Astronomical Tide (LAT) 
als Vertikales Bezugssystem. Ferner einigte sich 
die NSHC auf einheitliche Grundsätze für die 
Gewährung von Lizenzrechten an die Privatin- 
dustrie für die Nutzung der nautischen Veröffent 
lichungen und Seekarten der hydrographischen 
Dienste. 
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