Meereskunde
12/1896
1922/23
1927/28
1928/29
Beginn des regelmäßigen Beob-
achtungs- und Informationsdienstes
bei der Deutschen Seewarte (per
Verfügung des Staatssekräters beim
Reichsmarineamt)
Telegraphische Stationsmeldungen
nach einheitlichem Muster (Ems bis
Lister Tief, Hadersleben bis Memel,
Dänische Gewässer)
Veröffentlichung in tabellarischer
Berichtsform als Beilage im Täg
lichen Wetterbericht (bis 1927/28)
Ausstrahlung der Eisinformationen
über die Küstenfunkstellen Nord
deich, Swinemünde und Königswu
sterhausen (nach dem 2. Weltkrieg
Norddeich-, Kiel- (bis 1995) und
Rügen-Radio)
Austausch der Eismeldungen zwi
schen den meisten Ostseeanrai
nern
Einführung von regelmäßigen Eis
karten des Ostseeraumes
Einführung des 1. Baltischen Eis
kodes (nautische Terminologie)
durch die Baltische Hydrographi
sche Konferenz - bis 1953/54 (er
setzt die verschiedenen nationalen
Eisschlüssel)
1. Jahrgang eines selbständigen
Eisberichts (mit Ausnahme der
Saison 1945/46 fortlaufend erschie
nen)
Beginn der regelmäßigen Luftauf
klärung
1940/41 Leitung des Eisdienstes durch
Prof. J. Büdel
10. 1.1941 Beginn der textmäßigen Bericht
erstattung
1945 Nach Kriegsende Auflösung der
Deutschen Seewarte und Über
nahme des Eisnachrichtendienstes
durch das Deutsche Maritime Insti
tut, ab
1946 durch das Deutsche Hydrogra
phische Institut
Neufassung des Stationsnetzes
(Ems bis Trave)
Dr. F. Nusser wird Leiter des Eis
dienstes
1952 1. Internationale Eisnomenklatur der
WMO
1954/55 2. Fassung des Baltischen Eis
kodes (bis 1980/81, revidiert 1969)
Normalisierung des internationalen
Nachrichtenaustausches (Text und
Kode via GTS)
1956 Eisatlas der Deutschen Bucht und
Westlichen Ostsee
1955/56 Änderung der Stations-Kennziffern
1958/59 Herausgabe von Eisberichten durch
durch den Seehydrographischen
Dienst der DDR/Wasserstands
und Eisdienst, ab
1960/61 durch den Hydro-Meteorologischen
Dienst des SHD
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