Querschnittsaufgaben
Deutsches Ozeanographisches Datenzentrum
(DOP)
Das DOD erfüllt innerhalb der IOC (Intergo
vernmental Oceanographic Commission) die
Funktion eines Nationalen Ozeanographischen
Datenzentrums (NODC). Damit ist es verpflich
tet, ozeanographische Meßdaten und die da
zugehörenden Informationen deutscher For
schungsreisen zu sammeln, zu prüfen, aufzuar
beiten, zu archivieren und dem internationalen
wissenschaftlichen „Datenmarkt“ zur Verfügung
zu stellen.
Die dem DOD gelieferten Informationen
werden in der Meeresumwelt-Datenbank (MU-
DAB) gespeichert, die neben den o.g. ozeano
graphischen auch Daten zu meereschemischen
und biologischen Untersuchungen aufnimmt.
Der Datenbestand in der MUDAB ist 1996 um
109 545 Datensätze zu Wasseruntersuchungen
und 20 556 Datensätze zu Sedimentuntersu
chungen von insgesamt 5336 Stationen gewach
sen. Das führte zu einem Inventar von über 2,7
Mio. Datensätzen zu 315 verschiedenen Unter
suchungsvariablen aus Wasser, Sediment und
lebenden Organismen (Biota).
Für das internationale Programm der IOC
zur Rettung und Archivierung historischer ozea-
nographischer Daten (GODAR - Global Ocean
Data Archology and Rescue) wurden mehr als
8000 Stationen aus allen Seegebieten der Erde
erfaßt.
Auf dem internationalen Workshop zum
Management meeresbiologischer und -chemi-
Auftraggeber
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Univers./Institute
Behörden
Datenzentren
BSH
Firmen/Verbände
Private
Abb. 14
Verteilung der Aufträge an das DOD in 1996.
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