Vorwort der Redaktion
Nachdem Ende 1984 die letzte DFG-METEOR-Reise zuende gegangen und dem
Schiff noch eine Frist von einem Jahr für alleinige DHI-Nutzung zugebilligt worden war,
reifte der Entschluß, die Geschichte dieses Schiffes und dessen wissenschaftliche Aufga-
ben in einem Rückblick in Wort und Bild festzuhalten. Es sollte aber auch von kleinen
und großen Ereignissen und Erfahrungen, von persönlichen Erlebnissen an Bord und
auch an Land berichten und so zu einem Erinnerungsbuch für alle diejenigen werden, die
mit der METEOR zu tun hatten — sei es als Mitglied der Besatzung, sei es als Einge-
schiffte oder als zu Hause Gebliebene, die oft monatelang auf die Rückkehr ihreı
METEOR-Fahrer warten mußten.
Wir haben uns daher im Frühjahr 1985 in Rundschreiben an zahlreiche erfahrene
METEOR-Fahrer gewandt und um geeignete Beiträge gebeten. Nachdem die Idee des
Buches allgemein spontane Zustimmung gefunden hatte, stellte sich heraus, daß zwischen
[dee und Verwirklichung doch ein mühevoller Weg lag. Manche der „Prominenten“
waren beim besten Willen nicht zu fassen: als Globetrotter zwischen Expeditionen,
Kongressen und anderen Auslandsreisen, zwischen Vorlesungs- und Prüfungspflichten,
zwischen Antrags-, Berichts- und Gutachtenformulierungen schien es kaum eine ruhige
Stunde des Erinnerns und des Zu-Papier-Bringens der Erinnerungen zu geben.
Dafür, daß wir schließlich, wenn auch zum Teil erst sehr spät, doch noch alle
erbetenen und eine große Anzahl von freiwilligen Beiträgen erhalten haben, möchten wir
uns sehr herzlich bedanken — auch für die vielen Bilder, von denen aus Gründen des
Umfangs und der Kosten wir leider nur einen Bruchteil aufnehmen konnten.
Großen Dank schulden wir auch denjenigen DHI-Mitarbeitern, die für die techni-
sche Herstellung verantwortlich waren; ihr Interesse und ihre Aktivität halfen wesentlich,
das ganze Vorhaben zu verwirklichen.
Günter Heise, Joachim Kettler, Eva Pelz, Hartwig Weidemann
Hamburg, im November 1985