und die Nordsee, beginnend mit einer „Segel-Anleitung für die deutsche Küste des
mittleren Theiles der Ostsee“. Die Erweiterung des amtlichen Seehandbuchwerks
ging von da an zügig vonstatten, wobei sich das Hydrographische Amt zunächst auf
die heimischen und angrenzenden Gewässer konzentrierte,
Schon im Jahre 1892 hatte die damals neu eingerichtete Abteilung V der in
Hamburg ansässigen Deutschen Seewarte damit begonnen, ein Bücherwerk für
fremdländische Gewässer aufzubauen. Aufgrund der Ausdehnung des Seekarten-
werks nach 1902 und der Überlegung, daß Seekarten und Seebücher an derselben
Stelle bearbeitet werden sollten, wurde diese Abteilung 1903 nach Berlin verlegt. Die
Herausgabe aller Seehandbücher erfolgte von da an durch die amtliche Hydrographie
der Marine. (Die Seewarte arbeitete an den Seehandbüchern jedoch insofern weiter
mit, als sie die meteorologischen Beiträge für die einzelnen Bände lieferte und damit
eine Aufgabe wahrnahm, die nach der Auflösung dieses Instituts im Jahre 1945 auf
das neu gegründete Seewetteramt überging.) Bereits 1900 umfaßte das amtliche
Seehandbuchwerk 22 Bücher (davon sieben von der Seewarte herausgegeben), bis
1911 wuchs es auf 40 an.
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In deutschen amtlichen Seehandbüchern beschriebene Küsten und Gewässer im Jahre 1939
(51 Bücher mit einem Durchschnittsalter von 8 Jahren)
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