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Volltext: 125 Jahre amtliche deutsche Hydrographie 1861 - 1986

In Togo wurde 1908 die 28 sm lange Küstenstrecke des Schutzgebietes bis zur 
100-m-Tiefenlinie innerhalb von 2 Jahren von S. M.S. „Sperber“ ausgelotet. 
Gelegentliche Vermessungen im Ausland betrieben von 1873 bis 1910 S.M. 
Schiffe in Westindien, Haiti, Puerto Plata, Marokko, Kolumbien, Kerguelen (Indi- 
scher Ozean), Bismarck-Archipel und Admiralitätsinseln (Pazifik), China, Japan, 
Samoa, Brasilien, Süd-Georgien, Korea, Königin-Carola-Hafen, Anachoreten-In- 
seln, Paluale-Bucht, Falealili-Hafen, zwischen dem Golf von Trinidad und Golf von 
Penas, Mortlock-Hafen, Pleasant-Inseln, Finsch-Hafen, Friedrich-Wilhelm- bis Prinz 
Heinrich-Hafen, Nusa-Hafen, Kamerun-Mündung, Bimbia-Mündung, Marshall- 
Gruppe, Ostafrika, Westafrika und Südwestafrika, Südsee, Griechischer Archipel, 
Hafen von Apia, Hafen von Saluafata, Reede von Aleipata, Neu-Guinea und Costa- 
Rica. 
1925 lief das Vermessungsschiff „Meteor“ zur „Deutschen Atlantischen Expedi- 
tion“ aus, auf der u.a. 13 Lotprofile zwischen Afrıka und Südamerika mit 67 000 
Echolotungen bei einer Gesamtfahrstrecke von 67535 sm (dreifacher Erdumfang) 
gelegt wurden. Am 24.2.1926 erreichte das Schiff 63° 51’ Süd, 5° 16’ Ost, den 
südlichsten Punkt seiner Reise. Bei Tiefen von 4000 Metern fand „Meteor“ mit dem 
Lot am 18. 2. 1926 auf 48° 16’ Süd, 8° 16’ Ost eine Bank mit geringsten Tiefen bis zu 
560 m. Sie erhielt den Namen „Meteor-Bank“. 
1937 bis 1938 wurde die Nordatlantische Expedition, die die Profilanschlüsse an 
die erste große Reise nach Norden fortsetzte, durchgeführt. 
1938 fand mit der „Meteor“ die Golfstrom-Expedition statt. Auf dieser Reise 
wurde auf 29° 58’ Nord, 28° 38’ West eine Unterwassererhebung gefunden. Sie war 
höher und größer als die erste gefundene „Meteor-Bank“ und erhielt deshalb den 
Namen „Große-Meteor-Bank“. 
Ab 1941 arbeitete das Vermessungsschiff „Ruden“ im „Großen Belt“ und an- 
schließend in Norwegen. Es sind die Seegebiete bei Bergen, Drontheim, Mehave, 
Omgang, Uthang und Vardö, außerdem Aale-Sund, Frengs-Bucht, Hitra-Stora, 
Krodden-Bucht, .Ranheim-Bucht, Prestaskjär, Tjörve-Hafen, Vings-Vagen und die 
Fjorde: As-Fjord, Eids-Fjord, Gulosen-Fjord, Hops-Fjord, Kobholm-Fjord u. a. m. 
vermessen worden. 
Ab 1944 war das Arbeitsgebiet des Vermessungsschiffs „Hooge“ der norwegi- 
sche Küstenraum. Es sind Seegebiete und die Häfen Bodö, Dyröy-Sund, Lödingen- 
Hafen und Reede- und Nappströmen bis Kriegsende vermessen worden. 
1949 führte das Vermessungsschiff „Paul Beneke“ eine Forschungs- und Vermes- 
sungsfahrt auf den Fladen-Grund aus. 1950 wurde die Forschungsfahrt mit dem 
Vermessungs- und Forschungsschiff „Gauss“ fortgesetzt. Die Fladengrund-Rinne 
wurde hierbei systematisch vermessen. , 
Von 1950 bis 1959 führte VFS „Gauss“ in den Gebieten Doggerbank — Fladen- 
grund, Norwegische Rinne, Färöer— Island, Nordatlantik, Biskaya und Reykjanes- 
Rücken Vermessungen im Zusammenhang mit Forschungsfahrten aus. 
Gleiches tat das Forschungsschiff „Meteor“ von 1964 bis 1969 im Indischen 
Ozean, Atlantik (Iberische Tiefsee, Reykjanes-Rücken), Grönland, Skagerrak, Mit- 
telmeer, Biskaya, Island-Färöer-Rücken, Boulogne, Azoren, Lissabon. Liverpool 
und London. 
Von 1950 bis 1970 wurden 196797 sm in außerheimischen Gewässern für das 
Seekartenwerk abgelaufen. 
Im Zusammenhang mit Forschungs- und Untersuchungsfahrten vermaß die „Me- 
teor“ von 1969 bis 1984 in den Seegebieten Atlantik, Mittelmeer, Färöer, Westafrika- 
nische Küste, Island, Nordmeer, Irische See, Azoren, Karibische See, Reykjanes- 
Rücken, am Äquator zwischen Afrika und Südamerika, Antarktis, Kanarische In- 
seln, Chaucer Bank und Nordpolarmeer. Dabei wurden 241 372 sm für das Seekarten- 
werk ausgelotet.
	        
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