und am 12. 12. 1945 bestätigte der Alliierte Kontrollrat für Deutschland die Einrich-
tung als ziviles „Deutsches Hydrographisches Institut“ mit Zuständigkeit für alle vier
Besatzungszonen. Noch im Mai 1945 hatte der ehemalige Chef des Hydrographischen
Dienstes, Konteradmiral Fein, die Anweisung erhalten, einen Organisationsplan für
eine neue Seevermessungsabteilung aufzustellen. Dieses bereitete insofern Schwierig-
keiten, als durch Kriegsverluste und Gefangenschaft das Seevermessungspersonal
auf rund ein Fünftel seiner früheren Stärke zusammengeschmolzen und ein großer
Teil der Vermessungsfahrzeuge noch nicht in die Heimat zurückgekehrt war. Das
übriggebliebene Personal trug bis zur Gründung des DHI im Dezember 1945 Marine-
uniform und wurde als Vermessungsverband zusammengeführt.
Im Herbst erfolgte die Übersiedlung des Seevermessungsdienstes nach Hamburg
in die Villa Rothenbaumchaussee 160/162. Mit Hilfe des britischen Managers gelang
es, ehemalige Fachkräfte aus Kanada, Frankreich und England, später sogar aus der
Sowjetunion nach Hamburg zurückzuholen.
In deutschen Häfen befanden sich am Tage der Kapitulation die Vermessungs-
fahrzeuge „Ösel“, „Jordsand“, „Uthörn“, „Dagö“ und „Südfall“. „Hooge“ und „Ru-
den“ lagen in Bergen (Norwegen) und die Schiffe „Gelbsand“, „Japsand“ und „Je-
ver“ in Aarhus (Dänemark). Sie wurden im Sommer 1945 über Kappeln nach Kiel
überführt und im Spätherbst 1945 nach Hamburg-Tollerort verlegt. Hamburg wurde
als endgültiger Liege- und Heimathafen bestimmt,
Wegen Raummangels wurde die Leitung der Seevermessung mit der Prüfstelle
im Frühjahr 1946 auf das Wohnschiff „Jupiter“, das zunächst am Union Kühlhaus
und seit dem 1. 12. 1947 am Sandtorkai lag, verlegt. Nach einer vorübergehenden
Unterbringung vom 1. 5. 1948 bis zum Sommer 1950 in Tollerort, erfolgte der Umzug
in das Seemannshaus oberhalb der Landungsbrücken und 1956 der Einzug in den
zuletzt fertiggestellten Bauabschnitt des Hauses Bernhard-Nocht-Straße 78.
[
Al
EEE
Ban“ 1/0 ZT
MR
Ad NN
Maga 1 TI Mae m AL fg
volalı nenn NE
GANG il OL | Te RESP
Birch „Impiter
Wohnschiff „Jupiter“