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Volltext: Entwicklung eines Analysenverfahrens zur Bestimmung von chlorierten Kohlenwasserstoffen in marinen Sedimenten und Schwebstoffen unter besonderer Berücksichtigung der überkritischen Fluidextraktion (BSH-Berichte, Nr. 10)

Die Probennahme 
53 
4.6.4 Optimierung der Abscheiderate der Zentrifugation 
Durch die inhomogene Zusammensetzung des Schwebstoffes ist eine Abhängigkeit der 
Abscheiderate der Zentrifugation von dem Schwebstoffgehalt zu erwarten. Bei höheren 
Schwebstoffgehalten ist von einem erhöhten Anteil an mineralischen Partikeln 
auszugehen, die eine deutlich höhere Dichte haben. Daher sollte die Abscheiderate mit 
steigendem Schwebstoffgehalt ansteigen (vergl. Kap. 4.6.2). Auf der Gauss-Reise 241 
wurde auf verschiedenen Stationen bei einer Durchflußrate von ca. 1,2 m 3 /h 
zentrifugiert, um die Abscheideraten bei einem möglichst breiten Spektrum von 
Schwebstoffgehalten zu ermitteln (Diagr. 4.4). 
100 
90 
80 
70 
60 
50 
"O 
2 
o 
CD 
-g 
‘cd 
8 40 
ja 
< 
30 
20 | 
10 i 
10 20 30 40 50 
Schwebstoffgehalt [mg/l] 
60 
70 
80 
Diagr. 4.4 Abhängigkeit der Abscheiderate vom Schwebstoffgehalt 
Wie erwartet hatte der Schwebstoffgehalt einen sehr deutlichen Effekt auf die 
Abscheideraten. Bei Schwebstoffgehalten über 10 mg/l stieg die Abscheiderate auf 
über 90 %. 
Um vermehrt Partikel mit geringerer Dichte und Teilchengröße abzuscheiden, muß die 
Verweildauer der Partikel im Zentrifugalfeld erhöht werden, was durch eine Verringe 
rung der Durchlaufmenge der Zentrifuge erreicht werden kann (vergl. Kap. 4.6.2).
	        
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