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Volltext : Entwicklung eines Probenvorbereitungsverfahrens zur Bestimmung von Arsen im Meerwasser mit der Totalreflexions-Röntgenfluoreszenzanalyse (BSH-Berichte, Nr. 6)

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Spezies  nicht  registriert  werden.
Betrachtet  man  bei  CASS  und  NASS  die  Werte  der  anderen  Elemente  und
vergleicht  sie  mit  den  zertifizierten  Werten,  so  kann  man  annehmen,  daß  die
Erfassung  von  Mn,  Ni  und  Zn  nicht  beeinträchtigt  ist.  Die  erhöhten
Eisenwerte  bei  NASS  und  die  erhöhten  Cu-Werte  bei  CASS  und  NASS  sind
wahrscheinlich  einer  Kontaminationen  zuzuschreiben,  die  gerade  bei  diesen
beiden  Elementen  häufiger  auftreten.  Vergleicht  man  die  Werte  aus  Versuch
8  in  den  Tabellen  16,  17  und  18,  bei  denen  angesäuertes  Meerwasser  mit  und
ohne  Reduktionschritt  untersucht  wurde,  stellt  man  für  alle  dargestellten
Elemente  keine  nennenswerten  Unterschiede  fest.  Die  Eisenwerte  allerdings
sind  zu  unterschiedlich,  als  daß  dafür  noch  eine  Aussage  gemacht  werden
könnte.
Zusammenfassend  kommen  mit  der  entwickelten  Methode  folgende
Anwendungen  in  Frage:
Die  Summe  der  im  Meerwasser  enthaltenen  Konzentrationen  an  Arsenit  und
Arsenat  kann  richtig  und  reproduzierbar  gemessen  werden,  zumindest  in
dem  in  Versuch  9  abgesteckten  Konzentrationsbereich  von  700  bis  3300  ng/L.
Die  Bestimmung  der  Schwermetalle  Mn,  Ni  und  Zn  und  möglicherweise  auch
der  anderen  routinemäßig  bestimmten  Schwermetalle  wird  nicht  beeinflußt.
Auch  eine  Speziierung  in  Arsenit  und  Arsenat  ist  möglich.  Denn  in  frischem
unangesäuertem  Meerwasser  kann  der  Arsenitgehalt  allein  bestimmt
werden.  Aus  der  Differenz  dieser  beiden  zugänglichen  Größen  erhält  man
auch  die  Arsenatkonzentration.
            
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