86
Spezies nicht registriert werden.
Betrachtet man bei CASS und NASS die Werte der anderen Elemente und
vergleicht sie mit den zertifizierten Werten, so kann man annehmen, daß die
Erfassung von Mn, Ni und Zn nicht beeinträchtigt ist. Die erhöhten
Eisenwerte bei NASS und die erhöhten Cu-Werte bei CASS und NASS sind
wahrscheinlich einer Kontaminationen zuzuschreiben, die gerade bei diesen
beiden Elementen häufiger auftreten. Vergleicht man die Werte aus Versuch
8 in den Tabellen 16, 17 und 18, bei denen angesäuertes Meerwasser mit und
ohne Reduktionschritt untersucht wurde, stellt man für alle dargestellten
Elemente keine nennenswerten Unterschiede fest. Die Eisenwerte allerdings
sind zu unterschiedlich, als daß dafür noch eine Aussage gemacht werden
könnte.
Zusammenfassend kommen mit der entwickelten Methode folgende
Anwendungen in Frage:
Die Summe der im Meerwasser enthaltenen Konzentrationen an Arsenit und
Arsenat kann richtig und reproduzierbar gemessen werden, zumindest in
dem in Versuch 9 abgesteckten Konzentrationsbereich von 700 bis 3300 ng/L.
Die Bestimmung der Schwermetalle Mn, Ni und Zn und möglicherweise auch
der anderen routinemäßig bestimmten Schwermetalle wird nicht beeinflußt.
Auch eine Speziierung in Arsenit und Arsenat ist möglich. Denn in frischem
unangesäuertem Meerwasser kann der Arsenitgehalt allein bestimmt
werden. Aus der Differenz dieser beiden zugänglichen Größen erhält man
auch die Arsenatkonzentration.