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Volltext: Entwicklung eines Probenvorbereitungsverfahrens zur Bestimmung von Arsen im Meerwasser mit der Totalreflexions-Röntgenfluoreszenzanalyse (BSH-Berichte, Nr. 6)

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wird. In auf pH = 2 angesäuertem Meerwasser liegt ausschließlich Arsenat 
vor, welches so nicht bestimmt werden kann. 
In der vorliegenden Arbeit ist diese These überprüft und bestätigt worden. 
Im zweiten Schritt ist ein geeignetes Reduktionsmittel gefunden worden, das 
Arsenat zum Arsenit reduziert und problemlos in den Ablauf der Proben 
vorbereitung integriert werden kann. 
5.2 Statistische Grundbegriffe zur Beurteilung von Versuchsergebnissen 
Meßergebnisse können erst beurteilt werden, wenn sie durch statistische 
Funktionen bearbeitet werden. 
Für statistische Untersuchungen ist immer eine größere Anzahl von 
Meßwerten notwendig. Den Zahlenvorrat, aus dem die Meßwerte geschöpft 
werden, nennt man Grundgesamtheit. Als statistische Funktionen bezeichnet 
man Größen, wie z.B. den Mittelwert oder die Varianz, die aus den 
Meßwerten berechnet werden. Der Wert einer statistischen Funktion heißt 
Erwartungswert, wenn er aus allen Werten einer Grundgesamtheit gebildet 
wird; er heißt Schätzwert, wenn er nur aus den Meßwerten einer Stichprobe 
berechnet wird. 
Bei einem Meßergebnis unterscheidet man zwischen Richtigkeit und 
Genauigkeit. Man nennt ein Ergebnis richtig, wenn es keine systematischen 
Fehler aufweist. Ein Ergebnis wird als genau bezeichnet, wenn es sich gut 
reproduzieren läßt. Reproduzierbare Ergebnisse erhält man, wenn das 
Analysenverfahren exakt genug arbeitet. 
In diesem Abschnitt sollen die Meßergebnisse, die das entwickelte 
Analysenverfahren zur Bestimmung von Arsen im Meerwasser mit der TRFA 
liefert, auf ihre Richtigkeit und ihre Genauigkeit hin untersucht werden. 
Über die Richtigkeit von Meßergebnissen kann man eine Aussage machen,
	        
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