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Volltext: Entwicklung eines Probenvorbereitungsverfahrens zur Bestimmung von Arsen im Meerwasser mit der Totalreflexions-Röntgenfluoreszenzanalyse (BSH-Berichte, Nr. 6)

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Matrixanteile in der Meßprobe führen zu einer Verschlechterung des 
Nachweisvermögens durch Streuung der Anregungsstrahlung sowie auch 
durch Erniedrigung der Anregung durch Absorption der anregenden 
Strahlung in der Probe selbst. Das wird verdeutlicht, indem man zum 
Beispiel eine wäßrige Lösung mit steigendem NaCl-Anteil auf den 
Probenträger aufträgt, wie Abbildung 9 am Beispiel von Blei zeigt [40]. 
Abbildung 9: Veränderung des Nachweisvermögens der Element 
spuren in einer wäßrigen Lösung bei steigender NaCl- 
Konzentration 
Lit. [40]: J. Knoth, H. Schwenke, Fresenius Z. Anal. Chem. 
301, 7 (1980) 
Für die Bestimmung sehr niedriger Elementkonzentrationen in Gegenwart 
von hohen Matrixanteilen, wie dies insbesondere auch im Meerwasser der 
Fall ist, muß deshalb die Matrix von den Spurenbestandteilen getrennt 
werden. Im Zuge der Probenvorbereitung werden die Schwermetallspuren in 
eine organische Phase überführt und auf einem Si0 2 -Glasprobenträger zu 
einem dünnen Film verdampft.
	        
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