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Full text: Jahresbericht 1994

Der kombinierte Trübungs- und Fluores 
zenzsensor der Firma Dr. Haardt hat sich in meh 
reren Einsätzen im Delphin bewährt. Um die 
durch die Montage des Sensors geringfügig ver 
schlechterten Fahreigenschaften des Delphin 
wieder zu optimieren, wird eine strömungsgünsti 
gere Gehäuseform angestrebt. 
Querschnittsaufgaben 
Wahrnehmung meereskundlicher Aufgaben 
in der Ostsee 
Das Institut für Ostseeforschung War 
nemünde (IOW) führt im Auftrag des BSH mee- 
reskundliche Aufgaben vor der Küste Mecklen 
burg-Vorpommerns durch. Grundlage hierfür ist 
eine Verwaltungsvereinbarung, in der die vom 
BSH übertragenen Arbeiten festgelegt sind. Die 
detaillierten Aufgaben wurden erneut in einem 
Jahresarbeitsplan zwischen BSH und IOW ver 
einbart. Das BSH stellte dem IOW rund 6 Mio. DM 
zur Erfüllung der Aufgaben zur Verfügung. 
Die Ergebnisse der meereskundlichen Un 
tersuchungen wurden vom IOW in einem Tages 
seminar im BSH präsentiert. 
Wissenschaftliche Planung 
Zusätzlich zu fachlichen Einzelaufgaben 
verstärkt das BSH die übergreifende Planung 
seiner Forschungs- und Entwicklungs-Tätigkei 
ten. Zu diesem Zweck wurden die Forschungs 
und Entwicklungsaktivitäten des BSH für das 
Querschnittsaufgaben 
Jahr 1995 wiederum in einem Programmbudget 
zusammengestellt. Sie konzentrieren sich im 
meereskundlichen Bereich auf die Weiterent 
wicklung von Techniken und Methoden für die 
dem BSH obliegenden Aufgaben oder die Ver 
besserung der Kenntnisse über die Meere. Das 
Programmbudget dient dem Nachweis der ent 
sprechenden Tätigkeiten und ihres jeweiligen 
Status sowie besonders der Planung der notwen 
digen Ressourcen. 
Die wissenschaftlichen Arbeiten des BSH 
wurden mit denen anderer Institutionen wie z. B. 
dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde 
und dem GKSS-Forschungszentrum Geesthacht 
GmbH abgestimmt. 
Im Rahmen der internationalen Zusammen 
arbeit hat das BSH mehrere Gastwissenschaftler 
betreut, die an meereskundlichen Aufgaben mit 
gearbeitet haben. So hat eine russische Gastwis 
senschaftlerin Wasser- und Sedimentproben aus 
dem Bereich des gesunkenen atomgetriebenen 
russischen Unterseebootes Komsomolets nach 
Vorgaben des BSH analysiert. Diese Arbeiten 
wurden zur besseren internationalen Vergleich 
barkeit der Probenentnahme und Analyse von 
radioaktiven Stoffen im Rahmen der Experten 
gruppe zur Überwachung radioaktiver Substan 
zen des Helsinki-Übereinkommens durchge 
führt. 
Eine Gastwissenschaftlerin aus der Repu 
blik Georgien wurde drei Monate im Sachgebiet 
„Spurenmetalle im Meer“ betreut, wo sie die Me 
thoden zur Überwachung kennenlernte und ei 
nen Plan für das zukünftige Monitoring Georgi 
ens im Schwarzen Meer ausarbeitete.
	        
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