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Volltext : Jahresbericht 1994

Allgemeines

des  BSH  vom  Institut  für  Ostseeforschung  Warnemünde ­
  errichtet  worden.  Mit  den  Vorbereitungen ­
  zum  Aufbau  einer  weiteren  Station  vor  der
Odermündung  wurde  begonnen.
Erneut  wurde  die  Zuverlässigkeit  der  im
BSH  entwickelten  Operationellen  Drift-Simulationsmodelle ­
  nachgewiesen.  Als  sich  im  Januar
1994  als  Folge  des  Unglücks  des  Frachters  Sherbro
  mehrere  hunderttausend  Beutel  mit  dem  giftigen ­
  Pflanzenschutzmittel  Apron  plus  auf  die
deutsche  Küste  zubewegten,  wurden  mit  dem
operationeilen  Modell  täglich  Prognosen  über
das  Anlanden  von  Beuteln  entlang  der  ost-  und
nordfriesischen  Küste  gegeben.  Funde  bestätigten ­
  die  Genauigkeit  des  Modells.
Die  Fernerkundung  mit  Satelliten  gewinnt
zunehmend  an  Bedeutung.  Durch  ein  neues  Verfahren ­
  können  für  Wattgebiete  aus  Satelliten-Aufnahmen
  bei  unterschiedlichen  Gezeiten  und
simulierten  Wasserständen  Höhenkarten  abgeleitet ­
  werden.
Die  Vermessungs-,  Wracksuch-  und  Forschungsschiffe ­
  des  BSH  Gauß,  Komet,  Atair,
Wega,  Deneb  und  Mercator/Bessel  legten  bei
ihren  Arbeiten  etwa  89  000  sm  zurück.  Im  November ­
  wurde  das  neue  Vermessungs-,  Wracksuch- ­
  und  Forschungsschiff  Deneb  mit  Heimathafen ­
  Rostock  in  Dienst  gestellt.
Die  Computeranlagen  wurden  der  modernsten ­
  Technik  angepaßt  (Lichtwellenleiter,  Client-Server-Systeme).
  Damit  stehen  für  die  Aufgaben
des  BSH,  insbesondere  für  Modellrechnungen
und  das  Deutsche  Ozeanographische  Datenzentrum ­
  mit  der  Meeresumweltdatenbank,  exzellente

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forecasts  on  the  stretches  of  the  North  and  East
Frisian  coasts  where  the  bags  would  probably
drift  ashore.  The  bags  found  there  confirmed  the
accuracy  of  the  BSH  simulation  model.
Satellite  remote  sensing  is  gaining  in  importance. ­
  A  new  method  permits  contour  maps  for
tidal  flats  to  be  derived  from  satellite  pictures
taken  at  different  tides  and  simulated  water  levels.
The  BSH's  survey,  wreck  search  and  research ­
  vessels  GauB,  Komet,  Atair,  Wega,  Deneb, ­
  and  Mercator/Bessel  covered  a  distance  of
some  89,000  nautical  miles  during  their  operations. ­
  In  November,  the  new  survey,  wreck  search
and  research  vessel  Deneb  was  commissioned,
whose  port  of  registry  is  Rostock.
The  computer  facilities  were  modernized  to
the  most  advanced  technological  standard  (optical-fibre ­
  cables,  client  server  systems).  The  BSH
thus  has  excellent,  state-of-the-art  tools  for  its
varied  tasks,  especially  for  its  modelling  computations ­
  and  for  the  work  of  “Deutsches
Ozeanographisches  Datenzentrum”  (German
Oceanographic  Data  Centre)  including  the  “Meeresumweltdatenbank”
  (Marine  environmental
data  base).  This  modern  technology  enables  the
BSH  to  cope  with  the  growing  demands  on  scientific ­
  work.
Major  organisational  changes,  especially
the  merging  of  the  departments  “Safety  of  ship’s
technology”  and  “Tonnage  measurement“  to  a
new  department  “Shipping”,  were  carried  out  in
order  to  streamline  the  BSH's  maritime  functions
and  create  new  priorities,  also  against  the  background ­
  of  financial  restrictions.
            
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