Schiffahrt
Die Kenntnis der Stromstärke, der Wasser
tiefe und des seitlichen Abstandes vom Kabel
wird dabei nicht benötigt. Diese Größen sind auf
dem Schiff im allgemeinen nicht oder nicht mit
der nötigen Genauigkeit zugänglich.
Zur Abschätzung der bei Anwendung die
ses Verfahrens zu erwartenden Genauigkeit
wurde auf einem Rechner das Überfahren des
Kabels auf verschiedenen Bahnen und mit ver
schiedenen Kursen simuliert und die dabei zu er
wartenden Restfehler berechnet. Es zeigte sich,
daß eine wesentliche Verbesserung der Anzeige
genauigkeit erreicht werden kann: die maximalen
Restfehler können auf Bruchteile von einem Grad
beschränkt werden, wenn das Schiff auf konstan
tem Kurs das Kabel quert. Bei Bahnen mit
schnell sich ändernden Kursen (z. B. bei Gieren)
können Maximalwerte von einigen Graden auf-
treten. Mit dem vorgeschlagenen Verfahren wird
die Gefahr vermieden, daß das Schiff dem Kabel
folgt.
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