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Volltext: Entwicklung einer Bestrahlungsapparatur zum photochemischen Aufschluß von Meerwasserproben zur Bestimmung von Schwermetallen (BSH-Berichte, Nr. 3)

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6.2.3 Kühlung 
Die bei der Bestrahlung auftretende Erwärmung der Proben muß für den 
Nachweis einiger temperaturempfindlicher Elemente bzw. deren Verbin 
dungen unbedingt vermieden werden. Dazu ist es erforderlich, daß das 
gesamte System ausreichend gekühlt wird. Frimmel und Winkler 17 haben 
bereits 19T5 festgestellt, daß die Ableitung der Wärme ohne wesentlichen 
Nachteil für den Reaktionsablauf ist. Sie gelangten zu der Erkenntnis, daß 
der Lichtffekt um Größenordnungen wirksamer ist als der Einfluß der 
Temperatur. Bei ihren Arbeiten wurde die Reaktiontemperatur von 30°C 
nicht überschritten. 
Für diese Arbeit wurde die Einhaltung dieser Reaktiontemperatur zur 
Forderung erhoben. Zur Kühlung des Systems soll als Kühlmedium Was 
ser aus der hausinternen Kühlung (Hauskühlung) eingesetzt werden, weil 
Wasser eine effektivere Kühlung ermöglicht, und die Hauskühlung mit 
einem geschlossenen Kreislauf arbeitet. 
Das Hauskühlungswasser konnte jedoch nicht direkt eingesetzt werden, 
weil dem Kühlwasser Zusätze beigemischt sind, die die Korrosion im 
Rohrleitungssystem verhindern und eine Gefrierpunktserniedrigung des 
Wassers bewirken sollen. Diese Zusätze absorbieren einen großen Teil der 
UV-Strahlung und werden dabei außerdem noch zerstört. 
Aus diesem Grund wurde die Kühlung des gesamten Systems in drei Pha 
sen gegliedert. 
Phase 1: Kühlung der UV-Lampe 
Phase 2: Kühlung des Reaktormantels 
Phase 3: Kühlung der Proben 
Zur Kühlung der UV-Lampe wurde vom Hersteller der Einsatz des Kühl 
rohres mit einem Kühlwasserstrom von 25 l/h empfohlen. 
Um die Flexibilität des Einsatzortes zu ermöglichen, wurde für die Küh 
lung ein Kühlthermostat vorgesehen. Dieser Kühlthermostat erlaubt die 
Kombination der Kühlphasen in zwei Kreisläufen. 
Der Primärkreislauf durchläuft nach dem Verlassen des Thermostaten zu 
nächst eine Kühlschlange zur Mantelkühlung. Danach fließt das Wasser 
durch eine weitere-Schlange im Innern des Reaktors und von dort durch 
das Kühlrohr zurück in den Thermostaten.
	        
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