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Full text: Entwicklung einer Bestrahlungsapparatur zum photochemischen Aufschluß von Meerwasserproben zur Bestimmung von Schwermetallen (BSH-Berichte, Nr. 3)

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6.2.2 Apparativer Aufbau 
Wie aus Abbildung 11 ersichtlich, wurde für die Bestrahlungsapparatur 
die Zyünderform gewählt. Die UV-Lampe wurde im Zentrum des Reaktors 
angebracht. Das hat den Vorteil, daß in dem Reaktor ein homogenes 
Strahlungsklima herrscht. Dadurch wird die Gleichbehandlung der Pro 
ben gewährleistet. Die Gleichbehandlung ist Voraussetzung für den Ver 
gleich der Meßergebnisse. 
Bei einem quaderförmigen Reaktor würde durch Reflexion der Strahlung 
an der Reaktorwand ein inhomogenes Strahlungsklima vorliegen, bei dem 
die symmetrische Anordnung der Proben im Zentrum des Reaktors von 
großer Bedeutung ist. Dies stellt eine hohe Anforderung an die Präzision 
bei der Konstruktion. 
Die Reflexion der Strahlung unterliegt dem Reflexionsgesetz 23 . 
Einfallswinkel • Ausfallwinkel ■, a - 3 (5) 
Bei dem zylindrischen Reaktor trifft jeder Strahl, der aus dem Zentrum 
kommt, parallel zum Lot auf die Reaktorwand und wird in sich selbst 
reflektiert. Das trifft allerdings nur dann zu, wenn die Reaktorwand eine 
Oberfläche hat, deren Rauhigkeit kleiner als die Strahlungswellenlänge 
ist 24 . Bei einer rauhen Oberfläche wird die Strahlung diffus reflektiert. 
Bei dieser Betrachtung wird von einer “glatten" Oberfläche ausgegangen. 
Die Zylinderform hat zudem den Vorteil der leichteren Konstruktion. Der 
Reaktor wird aus einem Blech geformt und an der Nahtstelle einmal ge 
schweißt. Bei einem Ouader müßten entweder alle 4 Kanten geschweißt 
oder 3 Kanten gekantet und nur die 4. Kante geschweißt werden. In bei 
den Fällen ist im Vergleich zum Zylinder ein höherer Arbeitsaufwand zu 
bewältigen, der im zweiten Fall auch noch einen größeren Werkzeugein 
satz erfordert. 
Der Reaktor wurde aus Aluminiumblech geformt. Aluminium und seine 
Verbindungen gelten im allgemeinen im Hinblick auf ihre Toxizität und 
ihre Bioverfügbarkeit im Vergleich zu Elementen wie Quecksilber, Blei 
oder Cadmium beispielsweise als bedeutungslos. Die Aluminium-Konzen 
tration wird daher nicht untersucht. 
Eine eventuelle Kontamination der Probe mit Aluminium hätte für die 
nachfolgende Analyse keine Folgen.
	        
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