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Metadata: Jahresbericht 1978-1979

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33./34. Jahresbericht des Deutschen Hydrographischen Instituts 1978/79 
Während des zweiten Teils dieser Fahrt wurden geophysikalische Untersuchun 
gen an der Nordostseite des Island-Färöer-Rückens angestellt, da dort der An 
schluß an vorhandene Messungen in der Norwegischen See gefunden werden 
sollte. Die erdmagnetischen Anomalien wurden kartiert, soweit das möglich war. 
Es zeigte sich, daß die Profildichte noch nicht ausreichte, um eindeutige Aussa 
gen über den Verlauf der Anomalien zu gewinnen. Ergebnisse erdmagnetischer 
Untersuchungen wurden in das Seehandbuch des Europäischen Nordmeers ein 
gearbeitet. 
Ein 1977 für die „Meteor-Ausrüstung beschafftes Protonengradiometer, das die 
Totalintensität und deren horizontale Differenz in Schlepprichtung über einer 
Basis von 152 m zu messen gestattet, wurde im Labor und auf See erprobt. Prinzi 
piell sind die horizontalen Differenzen der Totalintensität frei von zeitlichen erd 
magnetischen Zeitvariationen. Mit VFS „Gauß" wurde ein begrenztes Gebiet der 
Deutschen Bucht mit diesem Gerät vermessen und anschließend kartiert. Unter 
suchungsobjekt sind dabei kleinräumige Anomalien, die bei Messungen mit dem 
Protonenmagnetometer von zeitlichen Änderungen nicht getrennt werden kön 
nen. Die Arbeit soll 1980 abgeschlossen werden. 
Veröffentlicht wurden die erdmagnetischen Ergebnisse der „Komet"-Fahrt Nr. 28 
(1975) südlich von Island. Eine Arbeit über die Ergebnisse der „Meteor'-Fahrt 
Nr. 48 für die Westflanke des Reykjanes-Rückens wurde abgeschlossen. 
Im Sommer 1978 nahm ein Wissenschaftler des Sachgebietes an der Erprobung 
eines neu konstruierten Kreiseltisches für gravimetrische Messungen mit dem FS 
„Explora" in der Nordsee teil. 
Auf dem letzten Abschnitt der „Meteor'-Fahrt Nr. 52 von Stavanger nach Ham 
burg wurde eine neue programmierbare Datenerfassungsanlage für magnetische 
und gravimetrische Messungen erprobt. Verschiedene Programme zur Zeitserien 
verarbeitung und -analyse, zur Darstellung und Reduzierung der Sensordaten 
konnten an Bord entwickelt und erfolgreich eingesetzt werden. Mit den Auswer 
tungen zur Ergänzung der Nordseekarte der Schwere ist begonnen worden. 
2.2.3 Stoffliche Umweltfragen 
2.2.3.1 Chemie des Meerwassers 
2.2.3.1.1 Chemische Ozeanographie 
Da die Arbeiten überwiegend auf die Untersuchung der Meeresverschmutzung 
ausgerichtet sind, konnte die chemische Ozeanographie nur in bescheidenem 
Rahmen weitergeführt werden. Die Arbeiten beschränkten sich auf die Auswer 
tung des internationalen Fladengrund-Experiments (FLEX ’76) in der Nordsee 
und der „Meteor-Expedition Nr.44 (CINECA ’77) in das Auftriebsgebiet vor 
Nordwest-Afrika. Die Ergebnisse beider Fahrten und vor allem die neuen Denk 
ansätze fanden auf internationalen Tagungen in Las Palmas, Kopenhagen und 
Warschau erhebliches Interesse.
	        
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