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Full text: Berechnung von Gezeitengrundwerten über die Analyse der halbmonatlichen Ungleichheit (BSH-Berichte, Nr. 57)

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Die halbmonatliche Ungleichheit | 9 
Der Zeitraum P,,„„ zwischen zwei gleichen Mondphasen (z.B. von Vollmond bis 
Vollmond) wird als synodischer Monat bezeichnet. Die Periode Puy der halb- 
monatlichen Ungleichheit entspricht einem halben synodischen Monat 
Pay” 
Jı 
Fam 
7 
Mithilfe von Abbildung 2 und basierend auf dem 
Zusammenhang Strecke = Geschwindigkeit * Zeit 
kann man für Mond und Sonne die folgenden \Win- 
kel identifizieren, die während eines synodischen 
Monats überstrichen werden: 
(Mond) 360° +a@= $- Poyn (1) 
(Sonne) a= N" Poyn (2) 
a 
DS 
(sy 
] 
MM 
L 
VL. 
* 
* 
\ 
mit den Winkelgeschwindigkeiten der 
mittleren ekliptischen Längen von Mond 
($ = 0,5490165197°/h) und Sonne 
(h = 0,0410686399°/h) (International 
Earth Rotation and Reference Systems 
Service, 2010). Wenn man die Gleichungen 1 und 2 
jeweils nach a auflöst und gleichsetzt, dann erhält man 
Abbildung 2: Die 
während eines 
synodischen Monats 
durchlaufenden Winkel 
von Sonne (S) und 
Mond (M) aus Sicht der 
Erde (E). 
Ba 360° _ 360° 
SM ch Osun 
Dabei ist 0, die Winkelgeschwindigkeit, die mit dem synodischen Monat ver- 
bunden wird. 
Man erhält somit für die Periode der halbmonatlichen Ungleichheit: 
P, 1 „1 300° = 354,3671h = 14,7653 d 
HU 7 9 SM eh) , — » 
Die Dauer einer Tide und somit der zeitliche Abstand zwischen aufeinanderfol- 
genden Hochwassern (oder Niedrigwassern) ist nicht konstant. Da auch die 
Eintrittszeit periodischen Variationen unterliegt, die bei der Analyse der halb- 
monatlichen Ungleichheit ausgewertet werden soll, kann diese nicht als unab- 
nängige Zeitvariable verwendet werden (siehe auch Abschnitt 3). Diese Rolle 
übernimmt die Transitzeit des Mondes. Bei halbtägigen Gezeiten kann nämlich 
jedem Hoch- und Niedrigwasser ein vorangegangener oberer oder unterer 
Mondtransit zugeordnet werden. Man sagt. dass der Mond im Transit ist, wenn
	        
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