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= Mittlere Höhen von Hoch- und Niedrigwasser | 21
Die Methodik zur Berechnung der Gezeitengrundwerte ist darauf ausgelegt,
möglichst nur den Gezeitenanteil am Gesamtwasserstand zu beschreiben.
Da die Berechnung der Tidekennwerte hingegen auch extremere Wasserstände
mit einbezieht, kann vermutet werden, dass die Tidekennwerte einer größeren
Schwankung unterliegen. Um dies zu untersuchen wurden von allen Zeitreihen
jeweils die logarithmische Differenz
Alog = log(x()) - log(x(t-1))
gebildet. Diese ist ein symmetrisches Maß für die Veränderung von einem Zeit-
punkt zum nächsten. Die Abbildungen in Anhang D zeigen die Zeitreihen der
logarithmischen Differenzen, jeweils korrigiert um den Mittelwert. Die gestrichel-
ten Linien in diesen Abbildungen illustrieren die Standardabweichungen. Die
Standardabweichungen der logarithmischen Differenzen sind für die Tidekenn-
werte in fast allen Fällen größer als für die Gezeitengrundwerte. Dies ist ein
Anzeichen für eine höhere Volatilität. Nur für die Niedrigwasser in Bremerhaven
und Bremen, sowie die Hochwasser und Niedrigwasser in Hamburg ist dies
gegenteilig.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Tidekennwerte tendenziell
größeren Schwankungen unterlegen sind als die Gezeitengrundwerte.
Der Effekt scheint aber nicht besonders ausgeprägt zu sein.
Mittleres Hachwasser | Mittleres Tidehochwasser
> Tidekennwert
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Mittleres Niedrigwasser / Mittleres Tideniedrigwasser
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“dekennwert
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6.8
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1990 1935 2000 2005 2010 2015 2020
Gulbgkeitsjahr Gezeitengrundwerte
Abbildung 5: MHW und MThw (Abb. 1/8)
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Ginltigkeitsiahr Gezaeibengnungdwerte
Abbildung 6: MNW und MTnw (Abb. 1/3)