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Volltext: North Sea Summer Survey 2008

Inhal 
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AUFGABEN UND WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND 
FAHRTTEILNEHMER 
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EINGESETZTE GERÄTE UND METHODEN 
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Aufgaben und wissenschaftlicher Hintergrund 
Die Nordsee ist ein relativ flaches Schelfmeer mit einer im Norden weiten Öffnung zum 
Nordatlantik. Das physikalische Zustand der Nordsee - charakterisiert durch Salzgehalt und 
Temperatur - wird in großem Maße durch den Austausch von Wassermassen an der 
nördlichen Öffnung der Nordsee zum Atlantik bestimmt. Die südwestliche Nordsee ist durch 
den flachen Englischen Kanal und durch die enge Straße von Dover mit dem Atlantik 
verbunden. Der Einfluss über den Kanal ist, bezogen auf die gesamte Nordsee, zwar 
deutlich geringer, aber wesentlich für die flache südliche Nordsee. Die Ostsee ist durch den 
Großen und den Kleinen Belt sowie durch den Sund über das Kattegat und Skagerrak mit 
der Nordsee verbunden. Der Baltische Ausstrom mit seinen geringen Salzgehalten prägt 
deutlich die ozeanographischen Verhältnisse über der Norwegischen Rinne. Weitere 
Faktoren sind u.a. die kontinentalen Süßwasserabflüsse, der Wärmeaustausch mit der 
Atmosphäre (Globalstrahlung) und das Verhältnis von Niederschlag und Verdunstung. Alle 
Faktoren weisen zudem starke saisonale und zwischenjährliche Schwankungen auf. Durch 
die saisonale Erwärmung baut sich im Frühjahr eine warme Deckschicht auf, so dass die 
Nordsee bis etwa Ende September thermisch geschichtet ist und eine Thermokline ausbildet. 
Die Schärfe der Thermokline und die Dicke der Deckschicht können sowohl regional, als 
auch von Jahr zu Jahr deutlich variieren. In Gebieten mit Wassertiefen geringer als 25 — 30 
m verhindert die Gezeitenreibung die Schichtung und der Wasserkörper bleibt vertikal 
durehmischt. 
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