accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: North Sea Summer Survey 2005

Fahrtverlauf: 
Das FS "Gauss" legt am 10.August 2005 09:00 h am Kirchenpauerkai in Hamburg ab. Fahrt 
Elbe abwärts mit ersten Stationen für organische Chemie bei Twielenfleth und vor Cuxhaven. 
Dort starker Strom ( 4kn), so dass die CTD mit Rosette nur oberflächennah gefahren werden 
kann. Auch die 100 I Kugel kann nur geöffnet eingesetzt werden. Das Wetter ist unfreundlich, 
diesig, windig und regnerisch; Bft 6 bis 7 aus 290 °. 
Erste Probenbearbeitungen, aber gleichzeitig noch Installation und Erprobung von Geräten. 
18:00 h Besprechung aller Eingeschifften. Hinweis auf striktes Rauchverbot in den Laboren 
und auf dem Arbeitsdeck wegen erhöhter Gefahr durch Lösungsmitteldämpfe. 
Jer Wind brist etwas auf, 7 bis 8 in Böen. Fahrt geht auf unter 9 kn zurück. Die Station 10 
verschiebt sich dadurch zeitlich. 
11.August 
Wetter weiterhin unverändert. Bft 6 — 7, diesig bei rauer See. Im Lauf des Vormittags 
Wetterberuhigung, so dass das Schiff wieder schneller läuft. Station 10 wird gegen 14:00 h 
erreicht und problemlos absolviert. Der fest eingebaute Thermosalinograph zeigt große 
Abweichung (0,6 psu), so dass eine Überprüfung notwendig wird. Auf den Filtern bei Proben 
ist relativ viel Plankton. Nach der Öffnung des TS-Graphen zeigt sich im L-Sensor ein 
größerer Partikel. Nach Entfernung desselben ist die Differenz zwischen beiden Geräten 
verschwunden. 
12.August 
Die Arbeiten gehen weitgehend plangemäß weiter. Durch den Einfluss des Gezeitenstroms 
kommt es regelmäßig zu Verschiebungen des Stationsbeginns (mal früher — mal verspätet). 
Die Station in der Doverstraße vor Dover wird ohne Probleme bei starkem Gezeitenstrom 
und starkem Verkehr, inklusive einem Kanalschwimmer mit Bootsbegleitung absolviert. 
Weiterfahrt nach Westen bei Bft 4 und wolkigem, aber nicht unfreundlichem Wetter. Die 
mittlere Geschwindigkeit liegt trotz des relativ ruhigen Wetters nur bei etwa 10 kn, so dass 
wir hinter der Fahrtplanung hinterherfahren. 
13.August 
Bei ruhigem Wetter fahren wir weiter an das westliche Ende des Englischen Kanals. Liegen 
etwa 8 h hinter der ursprünglichen Planung, hoffen aber nach Rücksprache mit dem Kapitän, 
den Verzug auf der Strecke nach Norden wieder einfahren zu können. 
Am Eingang des Kanals Salzgehalte bei 35 oder darunter. Bei Station 904 dann 35,23 und 
keine Schichtung. Salzgehalt am westlichen Ende des Kanals bei 35,32, Temperatur bei 
18,7 °C. Klares Wasser mit Sichttiefen von 8 m. Sprungschicht bei 15 — 20 m. Kleine 
Makrelen — keine Möwen! Auf der westlichsten Station 906 zeigt sich Schichtung, klares
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.