Ergebnisse aus der Nährstoffanalytik und die Sauerstoffbestimmung zeigen keine
Besonderheiten.
Die letzte Station wird gegen 19:30 Uhr beprobt. Die Aufarbeitung der Wasserproben zur
Analyse von Nährstoffen, zur Sauerstoffbestimmung und mit Hilfe der Festphasenextraktion
(Organik) erfolgt bis 21:30 Uhr, da die Proben nicht über Nacht stehen bleiben dürfen.
30. August 2005: Wir beginnen um 8:00 Uhr auf Station UFSDB. Das Wetter ist sonnig,
Wind SE, Bft 1-2. Durch die ruhige Wetterlage läuft das Schiff ca. 10 — 10,5 kn.
Auf Station EIDER verlängert sich die Stationszeit um ca. 1 h, da Zentrifuge gefahren wird.
Dadurch verschiebt sich der Zeitpunkt der Probenahme für die weiteren Stationen AMRU1
und URST1. Die letzten Proben (Nährstoffe, Sauerstoff und Organik) werden bis 21:00 Uhr
aufgearbeitet.
Jas Wasser an den Küstenstationen ist durchmischt, eine Sprungschicht ist nicht erkennbar.
Die Secchitiefe an der Station EIDER beträgt nur 1m.
31. August 2005: Wir starten die Probenahme wie üblich um 8:00 Uhr.
Das Wetter ist sonnig bei Windstärke Bft 5, SE. Planmäßig arbeiten wir unser heutiges
Programm ab. Das Wasser ist allgemein durchmischt — Sprungschichten sind nicht
erkennbar. Die Sauerstoffwerte liegen auch in Bodennähe über 75 % Sättigung.
1. September 2005: Probenahmebeginn ist 8:00 Uhr. Aufgrund der guten Wetterlage
(sonnig, Bft 5-6) erfolgt die Probenahme an den Stationen zügig. Das Schiff läuft im Schnitt
10 kn. Nach allgemeiner Absprache wird an diesem Tag noch eine weitere Station WBANK
beprobt. Die Sauerstoffwerte liegen im Bereich des Elbeurstromtals in Bodennähe bei 70 —
75 % (ca 6 mg/L). In dieser Konzentration ist der Sauerstoff für die am Boden lebenden Tiere
und auch für Fische noch ausreichend. Eine Sprungschicht ist nicht erkennbar.
2. September 2005: Auch heute beginnt die Probenahme pünktlich um 8:00 Uhr. Aufgrund
der guten Wetterlage arbeiten wir bei Bft. 3 und Wind aus SW-W, drehend auf N unser
Drogramm planmäßig ab. Das Wasser ist tiefblau bis türkis. Die Sichttiefe beträgt bei Station
SWWB 16,5 m. Auf den Stationen NSGR2 und NSGR1 liegen Sprungschichten bei ca. 25 m
vor. Die Chlorophylligehalte sind gering.
3. September 2005: Auch die heutige Probenahme verläuft planmäßig. Bei Bft. 3 und Wind
aus NE-E erreichen wir die Stationen pünktlich. Eine Verzögerung gibt es auf Station NTG8,
da die CTD-Sonde die Werte nicht aufgezeichnet hat und noch einmal gefahren werden
muss. Auch die 100 | Kugel benötigt einen zweiten Anlauf, da der Auslösemechanismus
nicht funktionierte.
Auf der letzten Station wird bis 23.00 Uhr Zentrifuge gefahren. Da die Sichttiefe 8 m
(Secchischeibe) beträgt, ist zu befürchteten, dass wir zu wenig Schwebstoff erhalten, wenn
die Zentrifugenzeit verkürzt wird.
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