Ausgabedatenströme des Kl-Systems eingeteilt und im zweiten Schritt wird das Kl-
3ystem aufbauend auf der Datenstromeinteilung in Kl-Komponenten modularisiert.
Verarbeitung
Zingabe Ausgabe
Zi
ia
3]
3}
ae)
zZ
3
D
a
DB
AG]
IE
=
Einteilung der Datenströäme
Verarbeitung
ingabe Ausgabe
ET
EZ
a
r
SE,
a WA
Verarbeitung
Eingabe Ausgabe
re
Zu
T
A
A!
E
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a
dr
aa
4
A
Modularisierung des KI-Systems
Abbildung 12: Modularisierungsprozess von Kl-Systemen. E steht jeweils für Eingabe, A für Ausgabe und K
für Systemkomponente.
Der gesamte Prüfprozess bedient sich zur Durchführung der evidenzbasierten Prüfung
dem Eingabe-, Verarbeitung- und Ausgabe-Prinzip (EVA-Prinzip). Evidenzbasiert
bedeutet hier, dass das System auf Grundlage der Beobachtung und Bewertung seines
(reproduzierbaren) Verhaltens untersucht wird. Dem Prüfer sind nur die Ein- und
Ausgabedaten bekannt. Die verarbeitende Einheit (Kl-Komponente) wird im Rahmen
der Studie modellagnostisch als Blackbox angesehen und eine Einsicht ist nicht
angestrebt. Die Betrachtung als Blackbox liegt sowohl in dem Interesse der Hersteller,
1euartige Technologien unter Verschluss zu halten, als auch im Interesse der Prüfstelle,
die hohe Anzahl von bestehenden und potenziellen Architekturen nicht individuell,
sondern einheitlich, also modellagnostisch, zu betrachten. Eine Betrachtung als
Whitebox würde die Prüfung und Zertifizierung verkomplizieren und ohnehin nur bei
sAl-Modellen realisierbar sein. Bei CI-Modellen ist die Verarbeitung nicht ohne Weiteres
1achvollziehbar. Durch den Fokus auf eine Prüfung eines Kl-Systems nach dem EVA-
Prinzip bleibt diese hingegen realisierbar und skalierbar. Im weiteren Verlauf wird die zu
arüfende Einheit als KI-Komponente bezeichnet.
Fraunhofer Ch.L
erif Al
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie