5. Integration von Prüf- und Sicherheitskonzept
.n der Studie wird ein Prüfkonzept (s. Kapitel 6) für das BSH und ein Sicherheitskonzept
(s. Kapitel 7) für die Hersteller vorgeschlagen. Beide Konzepte sind integrativ
miteinander verknüpft und können nicht ohne jeweils das andere betrachtet werden.
Durch diese Integration sind im Sicherheitskonzept bereits Prozesse verankert, die ein
<I-System auf eine möglichst erfolgreiche Prüfung nach dem Prüfkonzept vorbereiten.
Auf diese Weise kann die Entwicklung und Prüfung des Kl-Systems zielführend und
‚essourcenschonend verfolgt worden.
Das Sicherheitskonzept richtet sich an den Hersteller eines Kl-Systems und hat folgende
zwei Ziele:
Die Gewährleistung der Prüfbarkeit des Systems.
Die Entwicklung eines hinreichend sicheren Systems mit Aussicht auf
erfolgreiche Prüfung.
Es wird vorausgesetzt, dass der Hersteller die Inhalte des Sicherheitskonzeptes nicht
unmittelbar vor der Prüfung, sondern spätestens während der Entwicklung des
<I-Systems zur Kenntnis nimmt. Damit können frühzeitig Grundsteine für ein prüfbares
nd hinreichend sicheres Kl-System gelegt werden.
Das Prüfkonzept ist an das BSH gerichtet und es werden im Hinblick auf das
Jetrachtete Kl-System folgende Ziele verfolgt:
Die Prüfung der ordnungsgemäßen informations- und sicherheits-
technischen Funktion.
Zuverlässige Zulassung von KlI-Systemen.
Die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Prüfer beim Prüfprozess äußert sich in
erster Linie an einer prüfungsvorbereitenden Kommunikation vom Hersteller zum
Prüfer. Die prüfungsvorbereitende Kommunikation ist das Bindeglied zwischen
Sicherheitskonzept und Prüfkonzept. Dieser Zusammenhang ist in Abbildung 10
vereinfacht dargestellt.
Hersteller
A A
* Gewährleistung der
Prüfbarkeit des Systems
» Hinweis zur Entwicklung
eines sicheren Systems
Prüfungsvorbereitende
Kommunikation
: In KlI-Komponenten
modularisiertes
Kl-System
Beschreibung der
Kl-Komponenten
für Prüfrahmen
Datenbeschreibung
LE
LI
Prüfer
a 2
* Informationstechnische
und sicherheits-
technische Prüfung
» Zuverlässige Zulassung
Abbildung 10: Prüfungsvorbereitende Kommunikation von Hersteller zu Prüfer
Fraunhofer Ch
‚JerifAl
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie